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Bend.3
Gewebe
Gehirn, Großhirnrinde
Krankheit
Endotheliom
Synonyme
bEND.3, b.End3, bEnd.3, bEnd3, BEND3, brain-derived Endothelial cells.3

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Bend.3

Cell line · Artikelnummer 305265

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die Bend.3-Zelllinie stammt von Endothelzellen des Mäusegehirns ab und wird in der neurovaskulären Forschung häufig verwendet. Diese Zellen dienen als Modell für die Untersuchung der Blut-Hirn-Schranke (BHS), einer kritischen Struktur, die die Passage von Substanzen aus dem Blutkreislauf in das Gehirn reguliert. Bend.3-Zellen sind von entscheidender Bedeutung für die Erforschung der molekularen und zellulären Mechanismen, die die Integrität der BHS, ihre Durchlässigkeit und ihre Transportfunktionen bestimmen. Forscher verwenden Bend.3-Zellen, um die Pathophysiologie verschiedener neurologischer Erkrankungen wie Schlaganfall, Alzheimer und Multiple Sklerose zu untersuchen, bei denen eine Funktionsstörung der BHS ein Kennzeichen ist.

Bend.3-Zellen weisen endotheliale Merkmale auf, darunter die Expression von Tight-Junction-Proteinen wie Occludin, Claudin und Zonula Occludens-1 (ZO-1), die für die Aufrechterhaltung der selektiven Permeabilität der BHS unerlässlich sind. Sie exprimieren auch Marker wie CD31 und von Willebrand-Faktor, die für Endothelzellen typisch sind. Bend.3-Zellen reagieren auf Entzündungsreize und oxidativen Stress, wodurch sie sich für Studien über die Störung der BHS und Neuroinflammation eignen. Darüber hinaus wird diese Zelllinie verwendet, um die Wirksamkeit und Sicherheit von pharmakologischen Wirkstoffen zu bewerten, die die BHS überwinden sollen, was die Entwicklung von Behandlungen für Erkrankungen des zentralen Nervensystems unterstützt. Die Nützlichkeit der Bend.3-Zellen bei der Modellierung der neurovaskulären Einheit unterstreicht ihre Bedeutung für das Verständnis der Biologie der Endothelzellen des Gehirns und die Entwicklung von Neurotherapeutika.

Gewebe
Gehirn, Großhirnrinde
Krankheit
Endotheliom
Synonyme
  • bEND.3
  • b.End3
  • bEnd.3
  • bEnd3
  • BEND3
  • brain-derived Endothelial cells.3

02Klassifizierung

Organismus
Maus
Sex
Nicht näher bezeichnet
Wachstumseigenschaften
Anhänger
GVO-Status
GMO-S1
Angaben zum GVO-Status
GMO-S1: This murine endothelial cell line (bEnd.3) contains a polyomavirus middle T antigen encoded by the NTKmT retroviral vector, driving transformation and enhanced proliferation. The construct is stably present in brain microvascular endothelial cells. This classification applies only within Germany and may differ elsewhere.
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Endothelium
Zelltyp
Endothelzelle

04Bezeichner

Quellenangabe
Bend.3 (Cytion Katalognummer 305265)
NCBI-Steuer-ID
10090
Cellosaurus
CVCL_0170

05Expression und Anfälligkeit

Antigenexpression
ICAM-1 +, VCAM-1 +, MAdCAM-1 +
Viren
Transformant: Murines Polyomavirus (Stamm A2) (MPyV) mittleres T-Antigen (PyMT)

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM, w: 4,5 g/L Glucose, w: 4 mM L-Glutamin, w: 3,7 g/L NaHCO3, w: 1,0 mM Natriumpyruvat (Cytion-Artikelnummer 820300a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Rasse / Unterart
BALB/c
Alter des Spenders
6 Wochen

10Produktdetails

Zusammensetzungstabelle