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35.1
Gewebe
Milz (B-Zell-Ursprung) / Knochenmark (NSI/1-Myelom-Fusionspartner)
Krankheit
Hybridom (Fusion aus B-Zelle und Myelom); produziert einen monoklonalen Antikörper gegen humanes CD2 (Tp50)
Metastasenherd
Nicht zutreffend (Hybridom-Zelllinie; keine Primärtumorprobe)
Synonyme
HB-222

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35.1

Cell line · Artikelnummer 305002

35.1 sind Hybridomzellen, die aus einer B-Zelle und einem Myelom von Mus musculus gewonnen wurden. Von besonderem Interesse ist ihre Reaktivität gegenüber dem menschlichen T-Zell-Oberflächenprotein Tp50 …

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung
35.1 sind Hybridomzellen, die aus einer B-Zelle des Musculus und einem Myelom stammen. Von besonderem Interesse ist ihre Reaktivität gegenüber dem menschlichen T-Zell-Oberflächenprotein Tp50 (CD2), was sie zu wertvollen Instrumenten für die gezielte Forschung macht. Der von 35.1-Zellen produzierte Antikörper hemmt die proliferative Reaktion und Zytotoxizität von T-Zellen, ohne die Antikörper-vermittelte zelluläre Zytotoxizität zu beeinträchtigen. Die 35.1-Zellen, die aus der Fusion von Milzzellen mit NSI/1-Myelomzellen hervorgegangen sind, exprimieren Gene für die Produktion von Immunglobulinen, insbesondere von monoklonalen Antikörpern gegen menschliches CD2. Der Isotyp des Antikörpers ist IgG2a.
Gewebe
Milz (B-Zell-Ursprung) / Knochenmark (NSI/1-Myelom-Fusionspartner)
Krankheit
Hybridom (Fusion aus B-Zelle und Myelom); produziert einen monoklonalen Antikörper gegen humanes CD2 (Tp50)
Metastasenherd
Nicht zutreffend (Hybridom-Zelllinie; keine Primärtumorprobe)
Anwendungen
Herstellung monoklonaler Antikörper (anti-humanes CD2, IgG2a); Forschung im Bereich der T-Zell-Biologie; Untersuchungen zur CD2-vermittelten T-Zell-Aktivierung und -Proliferation; immunologische Assays, die eine CD2-Blockade erfordern; Zytotoxizitätsforschung; Hybridom-Technologie
Synonyme
  • HB-222

02Klassifizierung

Organismus
Maus
Sex
Nicht näher bezeichnet
Wachstumseigenschaften
Aussetzung
GVO-Status
GMO-S1
Angaben zum GVO-Status
GMO-S1: This hybridoma contains rearranged immunoglobulin genes from a B cell-myeloma fusion. IgG2a heavy and light chain genes are expressed from the B cell fusion partner. This classification applies only within Germany and may differ elsewhere.
Biologische Sicherheitsstufe
2

03Merkmale

Morphologie
Lymphoblasten
Zelltyp
B-Lymphoblasten / Hybridomzellen
Verdopplungszeit
ca. 24 bis 36 Stunden

04Bezeichner

Quellenangabe
1
NCBI-Steuer-ID
10090
Cellosaurus
CVCL_7239

05Expression und Anfälligkeit

Proteinexpression
Immunglobulin, monoklonaler Antikörper, gegen menschliches CD2

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Das Medium mit 10 % FBS und 0,05 mM 2-Mercaptoethanol ergänzen
Dissoziationsreagenz
Keine
Subkultivierung
Homogenisieren Sie die Zellsuspension im Kolben vorsichtig durch Auf- und Abpipettieren und entnehmen Sie dann eine repräsentative Probe, um die Zelldichte pro ml zu bestimmen. Verdünnen Sie die Suspension mit frischem Kulturmedium auf eine Zellkonzentration von 1 x 105 Zellen/ml und füllen Sie die angepasste Suspension zur weiteren Kultivierung in neue Kolben.
Split-Verhältnis
1 bis 5
Aussaatdichte
1 bis 5 × 10⁵ Zellen/ml
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Erholung nach dem Auftauen
Nach dem Auftauen die Zellen 5 Minuten lang bei 300×g zentrifugieren, den kryoprotektivmittelhaltigen Überstand entfernen und in frischem, vorgewärmtem Komplettmedium mit einer Konzentration von 1 × 10⁵ Zellen/ml resuspendieren. Lassen Sie den Zellen vor dem ersten Passagierungsschritt mindestens 24–48 Stunden Zeit zur Erholung und Vermehrung.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Rasse / Unterart
BALB/c (NSI/1-Myelom-Hintergrund)
Alter des Spenders
Alter nicht spezifiziert
Ethnische Zugehörigkeit
Nicht zutreffend (Maus-Zelllinie)