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MCA-205
Krankheit
Fibrosarkom der Maus
Synonyme
MCA 205, MCA205

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MCA-205

Cell line · Artikelnummer 305730

MCA-205 ist eine Fibrosarkom-Zelllinie der Maus, die von C57BL/6-Mäusen stammt. Sie wurde ursprünglich durch Methylcholanthren-induzierte Tumorentstehung etabliert, ein Kl...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

MCA-205 ist eine murine Fibrosarkom-Zelllinie, die aus C57BL/6-Mäusen gewonnen wurde. Sie wurde ursprünglich durch Methylcholanthren-induzierte Tumorentstehung etabliert, einem klassischen chemischen Karzinogeneseansatz, der häufig zur Erzeugung transplantierbarer Tumormodelle in syngenen Mäusen verwendet wird. MCA-205 dient als immunkompetentes Tumormodell, was bedeutet, dass es ohne Abstoßung in immunkompetente C57BL/6-Mäuse implantiert werden kann, wodurch es sich hervorragend für präklinische Studien zur Krebsimmuntherapie und Tumorimmunologie eignet.

Biologisch gesehen werden MCA-205-Tumoren als nicht immunogen oder schwach immunogen eingestuft, eine Eigenschaft, die ihre geringe Grundantigenität und ihre verringerte Anfälligkeit für spontane immunvermittelte Abstoßung widerspiegelt. Diese Eigenschaft ist besonders nützlich für die Bewertung der Wirksamkeit von Checkpoint-Blockade-Therapien (wie Anti-PD-1 oder Anti-CTLA-4) oder Tumorimpfstoffen unter Bedingungen, die die immunausweichende Natur vieler menschlicher Krebsarten widerspiegeln. Trotz ihrer geringen intrinsischen Immunogenität können MCA-205-Tumoren in Kombination mit Strahlentherapie, onkolytischen Viren oder TLR-Agonisten auf eine Immunmodulation ansprechen, was sie zu einer vielseitigen Plattform für die Prüfung kombinierter Behandlungen macht.

MCA-205-Zellen wachsen sowohl in vitro als auch in vivo schnell und bilden bei subkutaner Injektion aggressive Fibrosarkome. Diese Tumoren weisen einen hohen Grad an Vaskularisierung auf und unterstützen eine reproduzierbare Tumorgewächskinetik, was eine konsistente Messung der Tumorlast und des Ansprechens auf die Behandlung ermöglicht. Aufgrund ihres murinen Ursprungs und ihrer Syngenität mit C57BL/6-Mäusen sind MCA-205-Zellen nicht für humanspezifische Assays geeignet, aber unverzichtbar für die Erforschung von Immunmechanismen in einem voll funktionsfähigen Wirtsimmunsystem.

Krankheit
Fibrosarkom der Maus
Synonyme
  • MCA 205
  • MCA205

02Klassifizierung

Organismus
Maus
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Bezeichner

Quellenangabe
MCA-205 (Cytion-Katalognummer 305730)
NCBI-Steuer-ID
10090
Cellosaurus
CVCL_VR90

04Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS und 1% NEAA
Dissoziationsreagenz
Accutase
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

05Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.