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PC3
Gewebe
Prostata
Krankheit
Adenokarzinom
Metastasenherd
Knochen
Synonyme
PC-3, PC.3

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PC3

Cell line · Artikelnummer 300312

PC3 cells, derived from the bone metastasis in a 62-year-old Caucasian male with grade IV prostatic adenocarcinoma, are a cornerstone in the study of huma...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

PC3-Zellen, die aus der Knochenmetastase eines 62-jährigen kaukasischen Mannes mit Prostata-Adenokarzinom Grad IV stammen, sind ein Eckpfeiler in der Erforschung des menschlichen Prostatakarzinoms. Die PC-3-Zelllinie des menschlichen Prostatakarzinoms wird häufig zur Untersuchung der molekularen und zellulären Aspekte des Prostatakarzinoms verwendet, insbesondere im Zusammenhang mit metastatischen Erkrankungen. Ihr hohes Metastasierungspotenzial macht sie zu einem wertvollen Modell für die fortgeschrittene Prostatakrebsforschung.

Als Epithelzellen reagieren PC3-Zellen nicht auf Androgene und sind unabhängig von typischen Wachstumsfaktoren wie Glukokortikoiden oder Fibroblasten-Wachstumsfaktoren. Damit sind sie unter den menschlichen Prostatakarzinomzellen einzigartig für die Untersuchung der Wirkung von Koenimbin und anderen potenziellen Therapeutika.

Das Fehlen der Expression von prostataspezifischem Antigen (PSA) und die geringen Aktivitäten von Testosteron-5-alpha-Reduktase und saurer Phosphatase unterscheiden PC3 von anderen Prostatakrebs-Zellmodellen wie LNCaP und DU145, wobei erstere dafür bekannt sind, dass sie luminale Differenzierungsmarker wie AR und PSA exprimieren, und letztere ein moderates metastatisches Potenzial des Prostatakarzinoms darstellen.

Darüber hinaus wird die Rolle der PC3-Prostatakarzinom-Zelllinie in der Prostatakrebs-Stammzellenforschung durch die Beobachtung unterstrichen, dass eine Untergruppe Krebsstammzellen-Holoklone bildet. Diese Eigenschaft macht die PC3-Zelllinie zu einem wichtigen Modell für die Untersuchung der Tumorumgebung, insbesondere durch Xenotransplantationsmodelle, bei denen PC3-Xenotransplantationstumore zur Untersuchung des Tumorwachstums und des Ansprechens auf Therapien in vivo verwendet werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass PC3-Zellen, die aus einem Adenokarzinom der Prostata vom Grad IV stammen, aufgrund ihres hohen Metastasierungspotenzials, ihrer einzigartigen Androgenunabhängigkeit und ihrer ausgeprägten zellulären Eigenschaften als zentrales Modell für die Prostatakrebsforschung dienen. Ihre Vielseitigkeit reicht von molekularen Studien zur Metastasierung bis hin zur Erforschung von therapeutischen Reaktionen und der Untersuchung von Prostatakrebs-Stammzellen, was sie zu einer unschätzbaren Ressource macht, um unser Verständnis der Komplexität des Prostatakarzinoms und möglicher Behandlungen zu verbessern.

Gewebe
Prostata
Krankheit
Adenokarzinom
Metastasenherd
Knochen
Anwendungen
Transfektionswirt
Synonyme
  • PC-3
  • PC.3

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Adhärente und Suspension
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich
Tumorauslösend
Ja, in Nacktmäusen
Karyotyp
Der Karyotyp der PC3-Zellen ist triploid und enthält mehrere Chromosomenanomalien, die zu ihrer Aggressivität beitragen.
Verdopplungszeit
40 Stunden

04Bezeichner

Quellenangabe
PC3 (Cytion Katalognummer 300312)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_0035

05Expression und Anfälligkeit

Antigenexpression
HLA A1, A9

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM:Ham's F12 (1:1), w: 3,1 g/L Glucose, w: 2,5 mM L-Glutamin, w: 15 mM HEPES, w: 0,5 mM Natriumpyruvat, w: 1,2 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820400a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 5% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
Beginnen Sie mit 3 x 104 Zellen/cm². Nach der Zellrückgewinnung verwenden Sie für die nachfolgenden Teilungsschritte eine Aussaatdichte von 1 x 104 Zellen/cm².
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Erholung nach dem Auftauen
Nach dem Auftauen die Zellen mit einer Dichte von 5 x 104 Zellen/cm² ausplattieren und die Zellen mindestens 24 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen und adhärieren lassen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
62 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch