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MML-1
Gewebe
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Melanom
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MML1

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MML-1

Cell line · Artikelnummer 300288

Die MML-1-Zelllinie ist eine aus einem malignen Melanom gewonnene Melanomzelllinie. Diese Zelllinie wird in erster Linie zur Erforschung der Biologie des Melanoms verwendet, insbesondere der …

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die MML-1-Zelllinie ist eine Melanom-Zelllinie, die von einem malignen Melanom stammt. Diese Zelllinie wird in erster Linie zur Untersuchung der Melanombiologie verwendet, insbesondere der Rolle extrazellulärer Vesikel (EVs) bei der Zell-Zell-Kommunikation und der Tumorprogression. MML-1-Zellen setzen verschiedene Subtypen von EVs frei, darunter Exosomen, Mikrovesikel und apoptotische Körper, die jeweils unterschiedliche RNA-Träger wie microRNAs (miRNAs) und andere nicht-kodierende RNAs enthalten.

Studien mit MML-1-Zellen haben gezeigt, dass die von diesen Zellen freigesetzten Exosomen spezifische miRNAs wie miR-214-3p, miR-199a-3p und miR-155-5p enthalten, die eng mit dem Fortschreiten des Melanoms und der Metastasierung verbunden sind. Diese miRNAs sind in Exosomen im Vergleich zu anderen EV-Typen angereichert und wurden mit wichtigen melanombezogenen Signalwegen in Verbindung gebracht, wie z. B. der Regulierung des MAPK-Signalwegs und der Interaktion mit der Tumormikroumgebung. Interessanterweise zeigen Vergleiche der miRNA-Profile von MML-1-abgeleiteten Exosomen mit klinischen Melanomproben eine signifikante Überlappung, was auf die klinische Relevanz dieses Zellmodells für das Verständnis der Melanomprogression hinweist.

Zusätzlich zu den miRNAs setzen MML-1-Zellen auch andere nicht-kodierende RNAs frei, wie kleine nukleare RNAs (snoRNAs) und mitochondrienassoziierte Transfer-RNAs (mt-RNAs), die in den EV-Subtypen unterschiedlich verteilt sind. Diese Ergebnisse unterstreichen die Nützlichkeit der MML-1-Zelllinie für die Untersuchung der molekularen Mechanismen des Melanoms, insbesondere wie Tumorzellen über EVs kommunizieren und ihre Mikroumgebung beeinflussen.

Gewebe
Haut
Krankheit
Melanom
Synonyme
  • MML1

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Nicht näher bezeichnet
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich
Tumorauslösend
Ja, in Nacktmäusen

04Bezeichner

Quellenangabe
MML-1 (Cytion-Katalognummer 300288)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_6004

05Expression und Anfälligkeit

Proteinexpression
P53 positiv
Mutationsprofil
Die BRAF-Mutation vom Typ V600E wurde durch DNA-basierte Methoden (Sequenzierung, RT-PCR) und proteinbasierte Methoden (Western Blot) bestimmt.
Reverse Transkriptase
Negativ

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
1 x 104 Zellen/cm²
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Erholung nach dem Auftauen
Nach dem Auftauen die Zellen mit einer Dichte von 5 x 104 Zellen/cm² ausplattieren und die Zellen mindestens 24 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen und adhärieren lassen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
Nicht spezifiziert