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HK EGFP-Kleisin-beta
Gewebe
Gebärmutterhals
Krankheit
Karzinom
Synonyme
HeLa Kyoto EGFP Kleisin-b, HeLa Kyoto Kleisin-beta EGFP

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HK EGFP-Kleisin-beta

Cell line · Artikelnummer 300674

The HK EGFP-Kleisin-beta cell line represents a genetically modified variant of Hela Kyoto cells designed primarily for the study of chromosome cohesion d...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die HK EGFP-Kleisin-beta-Zelllinie ist eine genetisch veränderte Variante der Hela-Kyoto-Zellen, die in erster Linie für die Untersuchung des Chromosomenzusammenhalts während des Zellzyklus entwickelt wurde. Diese Zelllinie exprimiert ein verstärktes grün fluoreszierendes Protein (EGFP), das mit dem Kleisin-beta-Protein fusioniert ist, einer entscheidenden Komponente des Kohäsin-Komplexes, der für den Zusammenhalt der Schwesterchromatiden unerlässlich ist. Die Expression von EGFP-getaggtem Kleisin-beta ermöglicht die Echtzeit-Visualisierung der Cohesin-Dynamik und -Lokalisierung während des gesamten Zellzyklus und erleichtert damit detaillierte Analysen der Chromosomenstruktur und -funktion im zellulären Kontext.

Dieses Zellmodell wird typischerweise in der Forschung eingesetzt, die sich mit den Mechanismen der mitotischen und meiotischen Chromosomentrennung befasst, insbesondere mit der Frage, wie die Regulierung von Kohäsin die genetische Stabilität und die Zellteilung beeinflusst. Die Fluoreszenzmarkierung von Kleisin-beta ermöglicht die Untersuchung seiner Interaktion mit anderen Cohesin-Komponenten und chromosomalen Proteinen, was Einblicke in die räumliche und zeitliche Anordnung von Cohesin auf Chromosomen ermöglicht. Die Verwendung dieser Zelllinie erstreckt sich auf die Untersuchung genetischer Störungen und Krebserkrankungen, bei denen die Kohäsinfunktion gestört ist, und bietet ein wertvolles Instrument für das Verständnis der Pathogenese und die Entwicklung therapeutischer Strategien.

Gewebe
Gebärmutterhals
Krankheit
Karzinom
Synonyme
  • HeLa Kyoto EGFP Kleisin-b
  • HeLa Kyoto Kleisin-beta EGFP

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
GVO-Status
GMO-S1
Angaben zum GVO-Status
GMO-S1: This HeLa Kyoto line contains an EGFP-kleisin-beta construct for live-cell studies of cohesin and chromosome architecture. This classification applies only within Germany and may differ elsewhere.
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnliche Zellen mit mosaikartiger Steinform

04Bezeichner

Quellenangabe
HK EGFP-Kleisin-beta (Cytion Katalognummer 300674)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_1D64
Einleger
Das Ellenberg-Labor (EMBL)

05Expression und Anfälligkeit

Proteinexpression
EGFP-Kleisin-β: Ort/Gen: 1..589 / Pcmv, 619..645 / Flag-Tag, 661..1368 / GFP, 1393..3206 / Kleisin Beta, 4474..5268 KanR/NeoR

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM, w: 4,5 g/L Glucose, w: 4 mM L-Glutamin, w: 3,7 g/L NaHCO3, w: 1,0 mM Natriumpyruvat (Cytion-Artikelnummer 820300a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
1 x 104 Zellen/cm²
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Erholung nach dem Auftauen
Nach dem Auftauen die Zellen mit einer Dichte von 5 x 104 Zellen/cm² ausplattieren und die Zellen mindestens 24 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen und adhärieren lassen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
30 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Afroamerikaner