Zum Inhalt springen
HK EGFP-Alpha-Tubulin/H2B-mCherry
Gewebe
Gebärmutterhals
Krankheit
Karzinom
Synonyme
HeLa Kyoto EGFP-a-tubulin/H2B-mCherry, HeLa H2B-mRFP and mEGFP-alpha-tubulin

Dokumente

HK EGFP-Alpha-Tubulin/H2B-mCherry

Cell line · Artikelnummer 300670

Die HeLa-Kyoto-Zelllinie „HK EGFP-alpha-Tubulin/H2B-mCherry“ ist ein sorgfältig entwickeltes Modell, das zur detaillierten Visualisierung zellulärer Prozesse konzipiert wurde. T...

€800.00zzgl. MwSt. und Versandkosten

Anpassung / Empfehlungen

Auf Lager
Charge
Empfohlen (frischeste Charge)
  • CoA
1

01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die HK EGFP-alpha-Tubulin/H2B-mCherry HeLa Kyoto-Zelllinie ist ein sorgfältig entwickeltes Modell zur detaillierten Visualisierung zellulärer Prozesse. Diese klonale Linie wurde stabil transfiziert, um zwei fluoreszierende Proteinfusionen zu exprimieren, die eine Echtzeit-Darstellung sowohl des Chromatins als auch des Mikrotubuli-Netzwerks ermöglichen. Das rot fluoreszierende Protein mCherry ist mit dem Histon-Kernprotein H2B fusioniert, wodurch H2B-mCherry entsteht. Dieses Fusionsprotein wird vom pH2B-mCherry-IRES-neo3-Plasmid exprimiert und dient als Chromatinmarker, der die Kern-DNA bei der Bildgebung in lebenden Zellen hervorhebt und Untersuchungen zur Chromatindynamik und Kernarchitektur erleichtert.

Zusätzlich exprimiert diese Zelllinie monomeres verstärktes GFP (Green Fluorescent Protein), das mit α-Tubulin fusioniert ist und über das pmEGFP-α-Tubulin-IRES-puro2b-Plasmid eingeführt wurde. Die GFP-α-Tubulin-Fusion liefert eine lebhafte grüne Fluoreszenz, die die Mikrotubuli-Strukturen in der Zelle erkennen lässt. Diese Eigenschaft ist entscheidend für die Untersuchung der Mikrotubuli-Organisation und -Dynamik sowie ihrer Rolle bei der Zellteilung und dem intrazellulären Transport. Die stabile Integration dieser Konstrukte ermöglicht eine kontinuierliche Langzeitbeobachtung dieser zellulären Komponenten, ohne dass eine wiederholte Transfektion erforderlich ist, wodurch die Variabilität verringert und die Zuverlässigkeit der Versuchsergebnisse erhöht wird. Die Selektion auf Medikamentenresistenz nach der Transfektion gewährleistet die Stabilität und Einheitlichkeit der Expression in den Zellen dieser Linie.

Gewebe
Gebärmutterhals
Krankheit
Karzinom
Synonyme
  • HeLa Kyoto EGFP-a-tubulin/H2B-mCherry
  • HeLa H2B-mRFP and mEGFP-alpha-tubulin

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
GVO-Status
GMO-S1
Angaben zum GVO-Status
GMO-S1: This HeLa Kyoto line contains EGFP-α-tubulin and H2B-mCherry constructs for simultaneous imaging of microtubules and chromatin. This classification applies only within Germany and may differ elsewhere.
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnliche Zellen mit mosaikartiger Steinform
Verdopplungszeit
24 Stunden

04Bezeichner

Quellenangabe
HK EGFP-alpha-Tubulin/H2B-mCherry (Cytion Katalognummer 300670)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_L802
Einleger
Das Ellenberg-Labor (EMBL)

05Expression und Anfälligkeit

Proteinexpression
EGFP-alpha-Tubulin, H2B-mCherry: Standort/Gen: 1..589 / Pcmv, 652..1029 H2B, 1042..1752 / mCherry, 2983..3777 / KanR/NeoR
Viren
Negativ für HIV, HBV und HCV.
Produkte
CMV-Promotor, Histon H2B, Neomycin, Phosphotransferase

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM, w: 4,5 g/L Glucose, w: 4 mM L-Glutamin, w: 3,7 g/L NaHCO3, w: 1,0 mM Natriumpyruvat (Cytion-Artikelnummer 820300a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
1 x 104 Zellen/cm²
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Erholung nach dem Auftauen
Nach dem Auftauen die Zellen mit einer Dichte von 5 x 104 Zellen/cm² ausplattieren und die Zellen mindestens 24 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen und adhärieren lassen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
30 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Afroamerikaner