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HK EGFP-LaminB1/H2B-mCherry
Gewebe
Gebärmutterhals
Krankheit
Karzinom
Metastasenherd
Primärtumorlokalisation (Gebärmutterhals)
Synonyme
HeLa Kyoto EGFP-LaminB1 and H2B-mCherry

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HK EGFP-LaminB1/H2B-mCherry

Cell line · Artikelnummer 300919

Die Zelllinie HK EGFP-LaminB1/H2B-mCherry ist ein von HeLa Kyoto abgeleitetes In-vitro-Modell, das für die Echtzeit-Visualisierung der Chromatindynamik und der nukleären ...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die HK EGFP-LaminB1/H2B-mCherry-Zelllinie ist ein von Hela Kyoto abgeleitetes In-vitro-Modell, das für die Echtzeit-Visualisierung der Chromatindynamik und Kernarchitektur in lebenden Zellen entwickelt wurde. Diese Zelllinie exprimiert zwei fluoreszierende Proteinfusionen: EGFP (enhanced green fluorescent protein), das mit Lamin B1 fusioniert ist, und mCherry (ein rot fluoreszierendes Protein), das mit Histon H2B fusioniert ist. Die Fusion von EGFP mit Lamin B1 ermöglicht die Beobachtung der Kernhülle und der Kernlamina, Strukturen, die für die Aufrechterhaltung der Integrität und Funktionalität des Zellkerns entscheidend sind. Lamin-Proteine sind Proteine des Typs V der Intermediärfilamente, die ein Geflecht unter der inneren Kernmembran bilden und eine Schlüsselrolle bei der Kernstabilität, der Chromatinorganisation und der Genregulation spielen.

Andererseits ermöglicht das mit mCherry markierte Histon H2B die Visualisierung des Chromatins innerhalb des Zellkerns. Histone sind grundlegende Bestandteile des Nukleosoms, die an der Organisation der DNA in Chromatin beteiligt sind und somit eine entscheidende Rolle bei der DNA-Replikation, -Reparatur und -Transkription spielen. Der mCherry-Tag auf H2B sorgt für eine lebhafte rote Fluoreszenz, die mit der grünen Fluoreszenz von EGFP kontrastiert und die gleichzeitige Darstellung der Kernstruktur und des Chromatins bei Experimenten in lebenden Zellen ermöglicht. Diese Zelllinie wird häufig in Studien zur Kernmechanik, Mitose und Genomstabilität eingesetzt und ermöglicht einen dynamischen Blick auf zelluläre Prozesse, die sonst nur schwer in Echtzeit zu beobachten sind.

Gewebe
Gebärmutterhals
Krankheit
Karzinom
Metastasenherd
Primärtumorlokalisation (Gebärmutterhals)
Anwendungen
Kernlamina und Chromatinorganisation; Dynamik von Lamin B1; H2B-Chromatin-Bildgebung; zweifarbige Fluoreszenz in lebenden Zellen; Kernmechanik; Mitose; Genomstabilität; Biologie der Kernhülle
Synonyme
  • HeLa Kyoto EGFP-LaminB1 and H2B-mCherry

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
GVO-Status
GMO-S1
Angaben zum GVO-Status
GMO-S1: This HeLa Kyoto line contains EGFP-Lamin B1 and H2B-mCherry constructs for imaging nuclear envelope and chromatin organization. This classification applies only within Germany and may differ elsewhere.
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnliche Zellen mit mosaikartiger Steinform
Zelltyp
Epithelzellen

04Bezeichner

Quellenangabe
HK EGFP-LaminB1/H2B-mCherry (Cytion-Katalognummer 300919)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_UR41
Einleger
Das Ellenberg-Labor (EMBL)

05Expression und Anfälligkeit

Proteinexpression
EGFP-LaminB1/H2B-mCherry
Produkte
Histon H2B

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM, w: 4,5 g/L Glucose, w: 4 mM L-Glutamin, w: 3,7 g/L NaHCO3, w: 1,0 mM Natriumpyruvat (Cytion-Artikelnummer 820300a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
1 x 104 Zellen/cm²
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Erholung nach dem Auftauen
Nach dem Auftauen die Zellen mit einer Dichte von 5 x 104 Zellen/cm² ausplattieren und die Zellen mindestens 24 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen und adhärieren lassen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
30 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Afroamerikaner