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HT22
Gewebe
Gehirn, Hippocampus
Synonyme
HT-22

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HT22

Cell line · Artikelnummer 305158

The HT22 cell line, an immortalized subclone derived from HT4 cells of the mouse hippocampus, is pivotal in neuropharmacological research. Originating thr...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die HT22-Zelllinie, ein immortalisierter Subklon, der von HT4-Zellen aus dem Hippocampus der Maus abstammt, spielt in der neuropharmakologischen Forschung eine zentrale Rolle. HT22-Zellen, die durch die Immortalisierung von neuronalem Gewebe der Maus mit einem temperaturempfindlichen SV40-T-Antigen entstanden sind, bieten ein einzigartiges In-vitro-Modell zur Untersuchung der Mechanismen, die der Glutamat-induzierten Zytotoxizität zugrunde liegen, die bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, Huntington und Parkinson eine wichtige Rolle spielt.

HT22-Zellen weisen einen neuronalen Phänotyp auf und reagieren sehr empfindlich auf Glutamat, einen essentiellen exzitatorischen Neurotransmitter, der an kritischen Gehirnfunktionen wie Kognition, Lernen und Gedächtnis beteiligt ist. Eine übermäßige Glutamataufnahme kann jedoch zu Glutamattoxizität und Übererregung von Nervenzellen führen, was Zellschäden oder den Tod durch Mechanismen wie oxidativen Stress und Apoptose verursacht.

HT22-Hippocampuszellen der Maus werden in Neurotoxizitätsstudien eingesetzt, z. B. zur Untersuchung der Auswirkungen einer Isofluran-Exposition, zur Erforschung der Chromatinlandschaft und der epigenetischen Signaturen sowie zur Untersuchung der Auswirkungen eines serotonergen Inputs auf die hippocampale Neurogenese. Letzteres umfasst die Untersuchung von Serotonin-Wiederaufnahmehemmern und ihrer Rolle beim Screening von Antidepressiva sowie die Auswirkungen der Glykosylierung von Serotonintransportern (SERT) auf die neuronale Funktion.

Die HT22-Zelllinie mit ihrer gut charakterisierten Reaktion auf Glutamat und ihrer Nützlichkeit bei der Untersuchung des serotonergen Systems ist weiterhin ein wertvolles Instrument für die Weiterentwicklung der Neuropharmakologie und die Entwicklung von Behandlungen für eine Reihe von neurologischen Störungen.

Gewebe
Gehirn, Hippocampus
Synonyme
  • HT-22

02Klassifizierung

Organismus
Maus
Wachstumseigenschaften
Anhänger
GVO-Status
GMO-S1
Angaben zum GVO-Status
GMO-S1: This murine hippocampal neuronal cell line (HT22) contains a retroviral construct encoding temperature-sensitive SV40 T-Antigen, supporting conditional immortalization. The insert is stably present in neuronal precursor cells. This classification applies only within Germany and may differ elsewhere.
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelial

04Bezeichner

Quellenangabe
HT22 (Cytion-Katalognummer 305158)
NCBI-Steuer-ID
10090
Cellosaurus
CVCL_0321

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM, w: 4,5 g/L Glucose, w: 4 mM L-Glutamin, w: 3,7 g/L NaHCO3, w: 1,0 mM Natriumpyruvat (Cytion-Artikelnummer 820300a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir 50 % Basalmedium + 40 % FBS + 10 % DMSO oder CM-1 (Cytion-Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektiva und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und den kryoinduzierten Stress zu verringern.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.