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HBL-100-Zellen
Gewebe
Brust
Krankheit
Karzinom
Synonyme
HBL 100, HBL100

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HBL-100-Zellen

Cell line · Artikelnummer 300178

HBL-100 ist eine menschliche Brust-Epithelzelllinie, die ursprünglich aus der Muttermilch einer stillenden Mutter gewonnen wurde. Die Milch wurde drei Tage nach der Entbindung entnommen...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

HBL-100 ist eine menschliche Brustepithelzelllinie, die ursprünglich aus der Muttermilch einer stillenden Mutter stammt. Die Milch wurde drei Tage nach der Entbindung entnommen, und obwohl es bei der Spenderin keine Anzeichen für eine Brustläsion und keine familiäre Vorgeschichte von Brustkrebs gab, wiesen die Zellen in der siebten Passage einen abnormalen Karyotyp auf. Diese Zelllinie zeichnet sich durch ihre Fähigkeit aus, eine geringe Menge Laktose zu synthetisieren und auf Prolaktin- oder Östrogenstimulation mit einer erhöhten Kaseinproduktion zu reagieren. Mikroskopische Analysen, wie z. B. elektronenmikroskopische Aufnahmen, haben das Vorhandensein von Mikrovilli, Tonofibrillen und Desmosomen in diesen Zellen bestätigt, was ihre typischen epithelialen Eigenschaften unterstreicht.

Bei der HBL-100-Zelllinie gab es jedoch erhebliche Komplikationen bei ihrer Identifizierung und Charakterisierung. Es wurde festgestellt, dass sie ein Y-Chromosom enthält, was auf eine falsche Identifizierung hindeutet, da man ursprünglich annahm, die Zelllinie sei weiblichen Ursprungs. Weitere Komplikationen ergeben sich aus dem Vorhandensein von SV40-Genomsequenzen in der Zelllinie, was der früheren Annahme widerspricht, dass sie spontan immortalisiert wurde. Diese Befunde haben zu Debatten über den Ursprung und die genetische Zusammensetzung von HBL-100 geführt, was sie zu einer problematischen Zelllinie für die Forschung macht, wenn ihre Eigenschaften und ihr Ursprung nicht gründlich validiert werden.

Gewebe
Brust
Krankheit
Karzinom
Synonyme
  • HBL 100
  • HBL100

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich
Tumorauslösend
Ja, in Nacktmäusen. Bei Passagen unter 35 ist die Linie in Nacktmäusen nicht tumorigen, bildet aber Kolonien in Weichagar. Es wurde berichtet, dass die Tumorigenität oberhalb von Passage 35 zunimmt.
Ploidie-Status
Aneuploid
MSI-Status
Stabil (MSS)
Karyotyp
Die Stammchromosomenzahl ist nahezu triploid mit einer Modalzahl von 67 Chromosomen, wobei die 2S-Komponente bei 0,6 % liegt. Die meisten Chromosomenkomplexe bestehen aus etwa 39 normalen und 28 Marker-Chromosomen. Marker wie 2q, 11q+, 11q, t(2q.12), t(2q.5q?), t(6p?.16), 16pt und viele andere kommen in den meisten Metaphasen vor. Die normalen Chromosomen 11, 14, 15 und 16 sind nicht vorhanden. die Chromosomen 2, 12, 17 und 19 sind monosomisch, und das X ist disomisch. Ein DNA-Profiling für Amelogenin, ein geschlechtschromosomenspezifischer PCR-Assay, der x-Chromosomen-spezifische Produkte von Y-Chromosomen-spezifischen Produkten unterscheiden kann, ergab das Vorhandensein von Y-Chromosomen in dieser Zelllinie mutmaßlich weiblichen Ursprungs. Die allgemeinen Befunde wurden durch QM-Färbung, C-Banding und FISH mit einer Ganzchromosomen-Farbsonde für das menschliche Y-Chromosom bestätigt.

04Bezeichner

Quellenangabe
HBL-100 (Cytion Katalognummer 300178)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_4362

05Expression und Anfälligkeit

Antigenexpression
HLA A1, A10, A11, B7, B8
Isoenzyme
G6PD, B, PGM1, 1, PGM3, 2, ES-D, 1, Me-2, 0, GLO-1, 2, AK-1, 1-2, Phänotyp-Häufigkeitsprodukt: 0.0008
Viren
Die Zellen enthalten ein tamdemly integriertes SV40-Genom, und es wurde berichtet, dass sie möglicherweise ein Retrovirus vom Typ D enthalten, das dem Mason-Pfizer-Affenvirus (MPMV) ähnlich oder identisch ist.
Reverse Transkriptase
Positiv

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
McCoys 5a, w: 3,0 g/L Glucose, w: stabiles Glutamin, w: 2,0 mM Natriumpyruvat, w: 2,2 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820200a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
1 x 104 Zellen/cm²
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Erholung nach dem Auftauen
Nach dem Auftauen die Zellen mit einer Dichte von 5 x 104 Zellen/cm² ausplattieren und die Zellen mindestens 24 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen und adhärieren lassen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
27 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch