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L6565
Gewebe
Peripheres Blut

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L6565

Cell line · Artikelnummer 305189

L6565-Zellen wurden aus Pankreassuspensionen von Milzzellen von L6565-Leukämie-Mäusen gewonnen. Die Chromosomenzahl lag zwischen 38 und 144. Elektronenmikroskopische Untersuchungen…

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

L6565-Zellen wurden aus Pankreassuspensionen von Splenozyten von L6565-Leukämie-Mäusen gewonnen. Die Chromosomenzahl reichte von 38 bis 144. Elektronenmikroskopische Beobachtungen zeigten, dass die klonalen L6565-Zellen gut definierte Zellkerne und eine Fülle von Organellen und Viruspartikeln der Klassen A und C im Zytoplasma aufwiesen. Die Onkogene c-myc und c-fos waren in diesen Zellen überexprimiert. Der Zellklon L6565 ist eine RNA-Virus-haltige lymphoblastische Leukämie-Stammzelllinie. Er hat den Mykoplasmen-Nachweistest in dieser Bibliothek bestanden.

Die Bedeutung der L6565-Zelllinie liegt in der Bereitstellung standardisierter experimenteller Zellressourcen und der damit verbundenen technischen Unterstützung für die Forschung in den Bereichen Biowissenschaften und Biotechnologie. Diese Zellen können für das Verständnis der molekularen Mechanismen der Leukämie, insbesondere der Rolle viraler Partikel und der Expression von Onkogenen bei der Leukämogenese, entscheidend sein. Darüber hinaus sind sie ein wertvolles Instrument für die Erprobung und Entwicklung von Arzneimitteln, das es Forschern ermöglicht, potenzielle therapeutische Strategien für Leukämie und andere verwandte Krankheiten zu erforschen

Gewebe
Peripheres Blut

02Klassifizierung

Organismus
Maus
Wachstumseigenschaften
Adhärente und Suspension
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Lymphoblasten

04Bezeichner

Quellenangabe
L6565 (Cytion Katalognummer 305189)
NCBI-Steuer-ID
10090
Cellosaurus
CVCL_A9NB

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM:Ham's F12 (1:1), w: 3,1 g/L Glucose, w: 2,5 mM L-Glutamin, w: 15 mM HEPES, w: 0,5 mM Natriumpyruvat, w: 1,2 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820400a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10 % FBS, 0,005 mg/mL Insulin, 0,01 mg/mL menschliches Transferrin, 0,1 mM Ethanolamin, 0,1 mM Phosphoethanolamin, 25 nM Selen, 500 nM Hydrocortison, 0,005 mM Forskolin, Rinderhypophysenextrakt (0,15 mg Protein pro ml)
Subkultivierung
Homogenisieren Sie die Zellsuspension im Kolben vorsichtig durch Auf- und Abpipettieren und entnehmen Sie dann eine repräsentative Probe, um die Zelldichte pro ml zu bestimmen. Verdünnen Sie die Suspension mit frischem Kulturmedium auf eine Zellkonzentration von 5 x 105 Zellen/ml und füllen Sie die angepasste Suspension zur weiteren Kultivierung in neue Kolben.
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.