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NCH690-Zellen
Gewebe
Gehirn
Krankheit
Glioblastom

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NCH690-Zellen

Cell line · Artikelnummer 300120

Die Zelllinie NCH640 ist ein glioblastomähnliches Zellmodell, das in der Forschung eingesetzt wird, um die Mechanismen der Tumorresistenz und des Zellüberlebens unter Stressbedingungen zu untersuchen...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die NCH640-Zelllinie ist ein stammähnliches Glioblastom-Zellmodell, das in der Forschung eingesetzt wird, um die Mechanismen der Tumorresistenz, des zellulären Überlebens unter Stress und der therapeutischen Reaktionen zu untersuchen. Das Glioblastom, eine der aggressivsten Formen von Hirntumoren, ist aufgrund seiner Therapieresistenz und seiner Anpassung an eine feindliche Mikroumgebung schwer zu behandeln. NCH640 wird in speziellen Medien wie Neurobasal A mit Zusätzen wie B27 kultiviert, und sein Wachstum wird durch wichtige Wachstumsfaktoren wie EGF und FGF-2 unterstützt. Sie wird häufig zusammen mit anderen Gliom-Stammzellmodellen wie NCH690 und NCH644 verwendet, um diese biologischen Phänomene zu untersuchen.

Die Forschung zu NCH640 konzentriert sich stark auf seine Resistenzmechanismen, insbesondere unter hypoxischen Bedingungen. Gliomzellen wie NCH640 sind in hohem Maße auf metabolische Anpassungen angewiesen, einschließlich einer veränderten Regulierung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS). Studien haben gezeigt, dass eine gezielte Beeinflussung von Stoffwechselwegen wie der integrierten Stressreaktion (ISR) in NCH640 und verwandten Zelllinien deren Empfindlichkeit gegenüber Therapien wie Temozolomid, das bei der Behandlung von Glioblastomen häufig eingesetzt wird, verbessern kann. Diese Erkenntnisse sind wichtig für die Entwicklung neuer Strategien zur Überwindung der inhärenten Resistenz von stammähnlichen Gliomzellen gegen Standardtherapien.

Gewebe
Gehirn
Krankheit
Glioblastom

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Tumorauslösend
Ja

04Bezeichner

Quellenangabe
NCH690 (Cytion-Katalognummer 300120)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_x915

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM:Ham's F12 (1:1), w: 3,1 g/L Glucose, w: 2,5 mM L-Glutamin, w: 15 mM HEPES, w: 0,5 mM Natriumpyruvat, w: 1,2 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820400a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Das Medium mit 5 mg/l Heparin, 20 ng/ml bFGF, 20 Mikrogramm/l EGF, 5 mg/l Insulin, 100 mg/l Transferrin, 5,2 µg/l Natriumselenit, 6,3 µg/l Progesteron, 161,1 µg/l Putrescin, 50 mg/l Hydrocortison
Subkultivierung
Für die Subkultivierung von Sphäroidkulturen werden die Sphäroide zunächst mechanisch durch 5- bis 10-maliges Auf- und Abpipettieren mit einer Eppendorf-Pipette mit 1000-μl-Filterspitzen dissoziiert. Danach zentrifugieren Sie die Mischung bei 300 g für 5 Minuten bei Raumtemperatur, um die Zellen zu pelletieren. Den Überstand verwerfen und das Zellpellet in frischem Kulturmedium resuspendieren. Schließlich überführen Sie die resuspendierten Zellen in neue Kulturgefäße, um die weitere Sphäroidbildung zu fördern. Diese Vorgehensweise gewährleistet einen effizienten Abbau der Sphäroide und bereitet sie auf ein weiteres Wachstum in einer neuen Umgebung vor
Aussaatdichte
1 x 105 Zellen/ml
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Erholung nach dem Auftauen
Lassen Sie die Zellen nach dem Auftauen mindestens 24 bis 48 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir 50 % Basalmedium + 40 % FBS + 10 % DMSO oder CM-1 (Cytion-Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektiva und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und den kryoinduzierten Stress zu verringern.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Alter des Spenders
78 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch