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ATDC5
Gewebe
Embryo
Krankheit
Teratokarzinom
Metastasenherd
Nicht zutreffend (abgeleitet aus dem embryonalen Teratokarzinom der Maus; nicht-metastasierendes Modell)
Synonyme
ATDC-5

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ATDC5

Cell line · Artikelnummer 305427

ATDC5 is a murine chondrogenic cell line derived from mouse teratocarcinoma cells and is widely used as an in vitro model for studying chondrogenesis and ...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

ATDC5 ist eine chondrogene Zelllinie der Maus, die von Teratokarzinomzellen der Maus abstammt und weithin als In-vitro-Modell für die Untersuchung der Chondrogenese und Knorpelentwicklung verwendet wird. Diese Zelllinie durchläuft eine sequenzielle chondrogene Differenzierung, die Prozesse in vivo nachahmt, wie z. B. die zelluläre Kondensation, die Expression früher chondrozytärer Marker wie Typ-II-Kollagen und Aggrecan sowie den Übergang zu hypertrophen Chondrozyten, der durch die Expression von Typ-X-Kollagen und die Mineralisierung der Matrix gekennzeichnet ist. Aufgrund seiner Fähigkeit, sich effizient zu vermehren und zu differenzieren, ist ATDC5 ein wertvolles Modell für die Erforschung molekularer Mechanismen im Zusammenhang mit der Skelettentwicklung, insbesondere der endochondralen Verknöcherung.

ATDC5-Zellen wurden ausgiebig genutzt, um den Einfluss verschiedener Wachstumsfaktoren, Hormone und Transkriptionsfaktoren auf die Chondrogenese zu untersuchen. So hat sich beispielsweise gezeigt, dass der transformierende Wachstumsfaktor-beta (TGF-β) die frühe chondrogene Differenzierung fördert, indem er die Expression von extrazellulären Matrixkomponenten wie Fibronektin moduliert. In ähnlicher Weise spielen knochenmorphogenetische Proteine (BMPs), insbesondere BMP-2, -4 und -7, eine entscheidende Rolle bei der Förderung verschiedener Stadien der Chondrozytendifferenzierung in ATDC5. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass die Aktivierung von TRPV4-Kanälen (Transient Receptor Potential Vanilloid 4) in diesen Zellen in Verbindung mit Hyaluronan die Expression wichtiger chondrogener Marker wie SOX9 und Aggrecan verstärkt, was ihre Nützlichkeit in Studien zum Tissue Engineering von Knorpelgewebe weiter untermauert.

Diese Zelllinie hat auch in der Proteomforschung eine wichtige Rolle gespielt und gezeigt, dass ATDC5-Zellen wichtige Komponenten der extrazellulären Knorpelmatrix (ECM) wie Aggrecan und Typ-II-Kollagen synthetisieren können, zusammen mit den für die Knorpelfunktion erforderlichen posttranslationalen Modifikationen. Seine Fähigkeit, entscheidende ECM-Biosynthesevorgänge zu rekapitulieren, macht ATDC5 zu einem unverzichtbaren Modell für die Untersuchung der Knorpelbildung und damit verbundener Pathologien.

Gewebe
Embryo
Krankheit
Teratokarzinom
Metastasenherd
Nicht zutreffend (abgeleitet aus dem embryonalen Teratokarzinom der Maus; nicht-metastasierendes Modell)
Anwendungen
Forschung zur Chondrogenese; Knorpelentwicklung und endochondrale Ossifikation; Chondrozyten-Differenzierung (Typ-II-Kollagen, Aggrecan, SOX9-Expression); BMP-2/-4/-7- und TGF-β-Signalwege in Chondrozyten; Modellierung von Osteoarthritis; Gewebezüchtung von Knorpel; Proteoglykan-Biosynthese; Biologie der TRPV4-Kanäle im Knorpel
Synonyme
  • ATDC-5

02Klassifizierung

Organismus
Maus
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
GVO-Status
Ohne Gentechnik
Angaben zum GVO-Status
No genetic modification; wildtype murine teratocarcinoma-derived chondrogenic cell line
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Polygonal
Zelltyp
Chondrozyten-Vorläuferzellen

04Bezeichner

Quellenangabe
ATDC5 (Cytion-Katalognummer 305427)
NCBI-Steuer-ID
10090
Cellosaurus
CVCL_0225

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM:Ham's F12 (1:1), w: 3,1 g/L Glucose, w: 2,5 mM L-Glutamin, w: 15 mM HEPES, w: 0,5 mM Natriumpyruvat, w: 1,2 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820400a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 5% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Für die routinemäßige adhärente Zellkultur: Saugen Sie das alte Kulturmedium von den adhärenten Zellen ab und waschen Sie sie mit PBS, um jegliches Restmedium zu entfernen. Nach dem Absaugen des PBS die entsprechende Menge Accutase-Lösung je nach Größe des Kulturgefäßes zugeben (z. B. 1 ml für einen T25-Kolben, 3 ml für einen T75-Kolben) und bei Raumtemperatur oder 37 °C 5-10 Minuten lang inkubieren, oder bis sich die Zellen ablösen. Überwachen Sie die Ablösung unter dem Mikroskop und klopfen Sie bei Bedarf vorsichtig auf das Gefäß, um die Zellen freizusetzen. Sobald sich die Zellen abgelöst haben, fügen Sie vollständiges Medium hinzu, um die Accutase zu inaktivieren, resuspendieren Sie die Zellen vorsichtig und übertragen Sie einen aliquoten Teil der Zellsuspension in ein neues Kulturgefäß mit frischem Medium. Stellen Sie das Gefäß in einen auf 37°C und 5%CO2 eingestellten Inkubator und wechseln Sie das Medium alle 2-3 Tage.
Aussaatdichte
2 x 104 Zellen/cm²
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Rasse / Unterart
129
Alter des Spenders
Embryo