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Neuro-2a-Luc
Gewebe
Peripheres Nervensystem
Krankheit
Neuroblastom
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Neuro2A-Luc

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Neuro-2a-Luc

Cell line · Artikelnummer 305690

Neuro-2a-Luc is a luciferase-expressing derivative of the Neuro-2a (N2a) mouse neuroblastoma cell line. Neuro-2a cells originate from murine neural crest-...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Neuro-2a-Luc ist ein Luciferase-exprimierendes Derivat der Maus-Neuroblastom-Zelllinie Neuro-2a (N2a). Neuro-2a-Zellen stammen aus neuralkrestabgeleitetem Neuroblastomgewebe der Maus und werden häufig als In-vitro-Modell für die neuronale Differenzierung, Neurotoxizitätsstudien, die Signaltransduktionsforschung und neuroonkologische Untersuchungen eingesetzt. Die stabile Expression eines Luciferase-Reporters ermöglicht den sensitiven, quantitativen biolumineszenten Nachweis lebensfähiger Zellen und zellulärer Aktivität, wodurch sich Neuro-2a-Luc besonders für die Langzeitüberwachung sowohl in In-vitro- als auch in In-vivo-Versuchsystemen eignet. Je nach Reporterdesign kann die Luciferase-Expression konstitutiv sein oder an die Aktivität eines signalwegspezifischen Promotors gekoppelt sein.

Neuro-2a-Luc-Zellen werden häufig in Anwendungen eingesetzt, die die Verfolgung des Tumorwachstums, Hochdurchsatz-Wirkstoffscreenings, neuronale Differenzierungsassays und die Echtzeit-Bewertung von Therapieansprechen umfassen. In Xenotransplantat- und Metastasierungsmodellen ermöglicht die auf Luziferase basierende Biolumineszenz-Bildgebung eine nichtinvasive Überwachung der Tumorlast und des Krankheitsverlaufs mit hoher Sensitivität. Von Neuro-2a abgeleitete Systeme werden zudem in großem Umfang zur Untersuchung der neuronalen Morphologie, des Neuritenauswachsens, der Apoptose, des oxidativen Stresses und der Mechanismen im Zusammenhang mit neurodegenerativen Erkrankungen eingesetzt. Die Luciferase-Modifikation ermöglicht eine schnelle quantitative Analyse der Zellproliferation, Zytotoxizität, Transkriptionsaktivität oder Signalwegmodulation als Reaktion auf pharmakologische oder genetische Störungen.

Wie bei anderen gentechnisch veränderten Reporterzelllinien kann die experimentelle Leistungsfähigkeit von Neuro-2a-Luc von Faktoren wie der Integrationsstelle des Luciferase-Konstrukts, der Promotorkonfiguration, der Substratkompatibilität und der Stabilität der Reporterexpression über serielle Passagen hinweg abhängen. Für hochspezialisierte experimentelle Anwendungen können zusätzliche Charakterisierungsdaten erforderlich sein, darunter Details zur Luciferase-Variante, zum Selektionsmarker und zu Validierungsassays.

Gewebe
Peripheres Nervensystem
Krankheit
Neuroblastom
Synonyme
  • Neuro2A-Luc

02Klassifizierung

Organismus
Maus
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
GVO-Status
GMO-S1
Angaben zum GVO-Status
GMO-S1: This cell line contains a stably integrated firefly luciferase reporter cassette (Luc2, codon-optimized) introduced via replication-incompetent lentiviral transduction. The resulting polyclonal cell population was maintained under puromycin selection (1–5 µg/mL). S1 containment is required. This classification applies only within Germany and may differ elsewhere.
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Zelltyp
Neuronale und amöboide Stammzellen

04Bezeichner

Quellenangabe
Neuro-2a-Luc (Cytion-Katalognummer 305690)
NCBI-Steuer-ID
10090
Cellosaurus
CVCL_K046

05Expression und Anfälligkeit

Antigenexpression
Luc2 (Firefly, codonoptimiert)
Viren
Ektromelie-Virus (Mauspocken): negativ
Virusresistenz
Polio-Virus 1
Reverse Transkriptase
Negativ
Produkte
Tubulin, Acetylcholinesterase

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
EMEM (MEM Eagle), w: 2 mM L-Glutamin, w: 2,2 g/L NaHCO3, w: EBSS (Cytion-Artikelnummer 820100a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS und 1% NEAA
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
1 bis 3 × 10⁴ Zellen/cm²
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 200 x g for 5 minutes, carefully discard the supernatant containing freezing medium.

  7. Follow the procedure described under Post-Thaw Recovery

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir vollständiges Wachstumsmedium + 10 % DMSO, um eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen zu gewährleisten.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.