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K7M2 wt-Luc
Gewebe
Aszites
Krankheit
Osteosarkom der Maus
Metastasenherd
Lunge
Synonyme
K7M2-WT, K7M2

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K7M2 wt-Luc

Cell line · Artikelnummer 305684

K7M2 wt-Luc is a bioluminescent derivative of the murine K7M2 osteosarcoma cell line, engineered to stably express a firefly luciferase reporter gene. The...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

K7M2 wt-Luc ist ein biolumineszentes Derivat der murinen Osteosarkom-Zelllinie K7M2, das so modifiziert wurde, dass es ein Firefly-Luciferase-Reportergen stabil exprimiert. Die ursprüngliche K7M2-Zelllinie wurde aus dem Aszites eines spontanen Osteosarkoms bei einer BALB/c-Maus etabliert und zeichnet sich durch eine osteoblastische Morphologie sowie ein hohes Metastasierungspotenzial, insbesondere in die Lunge, aus. K7M2 ist eines der wenigen syngenen Osteosarkom-Modelle, die auf dem BALB/c-Hintergrund verfügbar sind, was es zu einem wertvollen Werkzeug für die Erforschung der Osteosarkom-Biologie, der Wechselwirkungen zwischen Tumor und Immunsystem sowie für die Bewertung von Immuntherapiestrategien in einem immunkompetenten Wirt macht.

Die stabile Integration von Luciferase in K7M2 wt-Luc ermöglicht eine empfindliche, nichtinvasive Biolumineszenz-Bildgebung (BLI) des Primärtumorwachstums und der Ausbreitung von Lungenmetastasen bei syngenen BALB/c-Mäusen. Nach Verabreichung des Luciferin-Substrats korreliert das emittierte Signal mit der Anzahl lebensfähiger Tumorzellen, was eine longitudinale Überwachung der Tumoransiedlung, der metastatischen Kolonisierung und des Ansprechens auf die Therapie ohne invasive Eingriffe zu jedem Zeitpunkt ermöglicht. Dadurch eignet sich K7M2 wt-Luc besonders für präklinische Studien zur Bewertung von Antitumor- und Antimetastasierungsmitteln, Checkpoint-Inhibitoren sowie Kombinationsbehandlungsstrategien beim Osteosarkom.

K7M2 wt-Luc behält die biologischen und immunologischen Eigenschaften der Elternlinie K7M2 bei, einschließlich der Expression der Komplementkomponente C3 und des Fc-Gamma-Rezeptors I (FcgRI) – Merkmale, die Wechselwirkungen mit dem angeborenen Immunsystem beeinflussen können. Der Luciferase-Reporter erhöht die experimentelle Flexibilität und Sensitivität für die Echtzeit-Verfolgung des Tumorverlaufs erheblich. Forscher sollten die Luciferase-Aktivität, die Wachstumskinetik und das Metastasierungsverhalten unter ihren spezifischen Versuchsbedingungen validieren, bevor sie das Modell in großem Maßstab in vivo einsetzen.

Gewebe
Aszites
Krankheit
Osteosarkom der Maus
Metastasenherd
Lunge
Anwendungen
Osteosarkom-Forschung; syngenes BALB/c-Tumormodell; Bildgebung von Lungenmetastasen mittels Biolumineszenz; Bewertung von Antitumor- und Antimetastasen-Medikamenten; Tests mit Checkpoint-Inhibitoren; Untersuchungen zur Wechselwirkung mit dem angeborenen Immunsystem (C3, FcgRI); Immuntherapie bei Knochenkrebs bei Kindern
Synonyme
  • K7M2-WT
  • K7M2

02Klassifizierung

Organismus
Maus
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
GVO-Status
GMO-S1
Angaben zum GVO-Status
GMO-S1: This cell line contains a stably integrated firefly luciferase reporter cassette (Luc2, codon-optimized) introduced via replication-incompetent lentiviral transduction. The resulting polyclonal cell population was maintained under puromycin selection (1–5 µg/mL). S1 containment is required. This classification applies only within Germany and may differ elsewhere.
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Zelltyp
Osteoblasten
Tumorauslösend
Ja

04Bezeichner

Quellenangabe
K7M2 wt-Luc (Cytion-Katalognummer 305684)
NCBI-Steuer-ID
10090

05Expression und Anfälligkeit

Exprimierte Rezeptoren
Komplement(C3), exprimiert, Fc-Rezeptor, IgG, hohe Affinität I(Fcgr1), exprimiert
Antigenexpression
Luc2 (Firefly, codonoptimiert)

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM, w: 4,5 g/L Glucose, w: 4 mM L-Glutamin, w: 3,7 g/L NaHCO3, w: 1,0 mM Natriumpyruvat (Cytion-Artikelnummer 820300a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Split-Verhältnis
1 bis 3
Aussaatdichte
1–3 × 10⁴/cm²
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 200 x g for 5 minutes, carefully discard the supernatant containing freezing medium.

  7. Follow the procedure described under Post-Thaw Recovery

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir vollständiges Wachstumsmedium + 10 % DMSO, um eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen zu gewährleisten.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Rasse / Unterart
BALB/c
Alter des Spenders
895 Tage