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mIMCD-3
Gewebe
Niere, innerer medullärer Sammelkanal
Krankheit
Normal
Synonyme
mIMCD3, IMCD-3, IMCD3, mouse Inner Medullary Collecting Duct-3

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mIMCD-3

Cell line · Artikelnummer 305382

The mIMCD-3 cell line is derived from the murine inner medullary collecting duct and is widely used as a model for studying renal epithelial cell biology,...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die Zelllinie mIMCD-3 stammt aus dem inneren medullären Sammelkanal der Maus und wird häufig als Modell zur Erforschung der Biologie der Nierenepithelzellen, der Nierenentwicklung und der Pathophysiologie eingesetzt. Diese immortalisierte Zelllinie weist für den Sammelkanal typische Merkmale auf, darunter die Fähigkeit, in 3D-Kultursystemen tubuläre Strukturen zu bilden, sowie die Expression von Proteinen der Tight Junctions, Aquaporinen und Epithelmarkern. mIMCD-3-Zellen sind besonders wertvoll für die Erforschung von Mechanismen des Ionentransports, der Wasserregulation und der zellulären Reaktion auf mechanische Belastung, was sie zu einem unverzichtbaren Werkzeug in der nephrologischen Forschung macht.

mIMCD-3-Zellen wurden in Studien zur polyzystischen Nierenerkrankung (PKD) eingesetzt, um die molekularen Grundlagen der Zystenbildung zu verstehen. Insbesondere wurde diese Zelllinie genetisch modifiziert, um die Rolle der Polycystin-Proteine (PKD1 und PKD2) zu untersuchen, die bei der autosomal-dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) eine Schlüsselrolle spielen. So zeigen beispielsweise mIMCD-3-Zellen ohne PKD1 unter mechanischer Belastung eine abnormale Tubuluserweiterung, die die bei PKD-Patienten beobachtete Zystenbildung nachahmt. Darüber hinaus haben Experimente mit mIMCD-3-Zellen die Rolle der Primärzilien bei der Vermittlung der cAMP-Signalübertragung und der Mechanotransduktion aufgezeigt – entscheidende Prozesse für die Funktion des Nierenepithels und die Pathologie der Erkrankung.

Diese Zelllinie wird auch in der Wirkstoffforschung und -prüfung eingesetzt, insbesondere im Zusammenhang mit Nephrotoxizität und nierenspezifischen Therapien. mIMCD-3-Zellen bieten eine Plattform zur Untersuchung der Reaktionen auf Chemotherapeutika wie Cisplatin, die in Nierenzellen oxidativen Stress und Apoptose auslösen können. Darüber hinaus machen ihre robusten Wachstumseigenschaften und ihre Reproduzierbarkeit unter Kulturbedingungen mIMCD-3-Zellen zu einem anpassungsfähigen Modell für die Untersuchung verschiedener Aspekte der Nierenbiologie und für die Weiterentwicklung therapeutischer Ansätze bei Nierenerkrankungen.

Gewebe
Niere, innerer medullärer Sammelkanal
Krankheit
Normal
Synonyme
  • mIMCD3
  • IMCD-3
  • IMCD3
  • mouse Inner Medullary Collecting Duct-3

02Klassifizierung

Organismus
Maus
Sex
Nicht näher bezeichnet
Wachstumseigenschaften
Anhänger
GVO-Status
GMO-S1
Angaben zum GVO-Status
GMO-S1: This murine inner medullary collecting duct cell line (mIMCD-3) contains an SV40 T-Antigen transgene derived from a transgenic mouse model, supporting immortalization. The construct is stably present in primary kidney-derived cells. This classification applies only within Germany and may differ elsewhere.
Biologische Sicherheitsstufe
2

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich

04Bezeichner

Quellenangabe
mIMCD-3 (Cytion-Katalognummer 305382)
NCBI-Steuer-ID
10090
Cellosaurus
CVCL_0429

05Expression und Anfälligkeit

Viren
Transformant: Simian-Virus 40 (SV40)

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM:Ham's F12 (1:1), w: 3,1 g/L Glucose, w: 2,5 mM L-Glutamin, w: 15 mM HEPES, w: 0,5 mM Natriumpyruvat, w: 1,2 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820400a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
1 bis 3 × 10⁴ Zellen/cm²
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Erholung nach dem Auftauen
Nach dem Auftauen die Zellen mit einer Dichte von 2 bis 5 x 104 Zellen/cm² ausplattieren und die Zellen mindestens 24 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen lassen und anhaften lassen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Rasse / Unterart
Tg(SV40E)Bri/7 transgene
Alter des Spenders
Erwachsener