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O-342
Gewebe
Eierstock
Krankheit
Adenokarzinom

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O-342

Cell line · Artikelnummer 500305

The O-342 cell line is derived from a rat ovarian tumor and is widely used in cancer research, particularly in studies focusing on ovarian cancer and chem...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die Zelllinie O-342 stammt aus einem Eierstocktumor der Ratte und wird häufig in der Krebsforschung verwendet, insbesondere in Studien, die sich mit Eierstockkrebs und Chemotherapieresistenz befassen. Diese Zelllinie zeichnet sich durch ihre Fähigkeit aus, in einer Monoschicht zu wachsen und etwa 24 Stunden nach der Aussaat in die Log-Phase einzutreten, wobei sich die Zellpopulation etwa alle 24 Stunden verdoppelt. Die O-342-Zelllinie dient als Elternlinie für mehrere Sublinien, darunter die Cisplatin-resistente O-342/DDP-Sublinie, die durch schrittweise Erhöhung der Cisplatin-Konzentrationen in vitro entwickelt wurde.

O-342-Zellen weisen eine Heteroploidie in ihrer Chromosomenstruktur auf, die im Gegensatz zum nahezu diploiden Karyotyp der O-342/DDP-Sublinie steht. Diese karyotypische Veränderung ist ein Hinweis auf den Selektionsdruck, der durch die kontinuierliche Cisplatin-Exposition ausgeübt wird, wodurch die Cisplatin-empfindliche Subpopulation eliminiert wird, was zur Dominanz resistenter Zellen führt. Biochemische Analysen haben gezeigt, dass die O-342/DDP-Zellen im Vergleich zu den parentalen O-342-Zellen eine 33-fach erhöhte Resistenz gegen Cisplatin aufweisen. Diese Resistenz spiegelt sich in den ID50-Werten wider, wobei die O-342/DDP-Zellen einen ID50-Wert von 33 μM aufweisen, verglichen mit 1 μM bei den O-342-Zellen.

Weitere Studien haben gezeigt, dass die O-342/DDP-Zellen mit 3,04 nmol/106 Zellen einen signifikant höheren Gehalt an intrazellulärem Gesamtglutathion (GSH+GSSG) aufweisen als die O-342-Zellen mit 1,37 nmol/106 Zellen. Die erhöhten Glutathionwerte stehen im Zusammenhang mit einer verbesserten Entgiftungsfähigkeit, was zur Chemoresistenz der O-342/DDP-Zellen beiträgt. Darüber hinaus sind nach einer Cisplatin-Behandlung die DNA-Strangvernetzungen und Einzelstrangbrüche in den parentalen O-342-Zellen deutlich höher als in den resistenten O-342/DDP-Zellen, was auf eine erhöhte DNA-Reparaturkapazität in der resistenten Sublinie hinweist.

Insgesamt bietet die O-342-Zelllinie zusammen mit ihrer Cisplatin-resistenten Sublinie O-342/DDP ein robustes Modell für die Untersuchung der Mechanismen der Chemoresistenz bei Eierstockkrebs. Diese Zelllinien sind von unschätzbarem Wert für die Identifizierung potenzieller therapeutischer Ziele und die Entwicklung von Strategien zur Überwindung der Resistenz gegen Chemotherapie, wodurch die Behandlungsergebnisse für Eierstockkrebspatientinnen verbessert werden können.

Gewebe
Eierstock
Krankheit
Adenokarzinom

02Klassifizierung

Organismus
Ratte
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich

04Bezeichner

Quellenangabe
O-342 (Cytion Katalognummer 500305)
NCBI-Steuer-ID
10116
Cellosaurus
CVCL_5847

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
EMEM (MEM Eagle), w: 2 mM L-Glutamin, w: 2,2 g/L NaHCO3, w: EBSS (Cytion-Artikelnummer 820100a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS und 1% NEAA
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Rasse / Unterart
BDIx