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SK-GT-4
Gewebe
Distaler Teil der Speiseröhre
Krankheit
Adenokarzinom
Synonyme
SKGT4, SK4

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SK-GT-4

Cell line · Artikelnummer 305454

The SK-GT-4 cell line is a human esophageal adenocarcinoma model derived from primary adenocarcinoma arising in dysplastic Barrett's metaplasia of the dis...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die Zelllinie SK-GT-4 ist ein Modell für das humane Adenokarzinom der Speiseröhre, das aus einem primären Adenokarzinom stammt, das aus einer dysplastischen Barrett-Metaplasie des distalen Ösophagus hervorgegangen ist. Diese Zelllinie ist Teil der am Memorial Sloan-Kettering Cancer Center etablierten SK-GT-Serie und hat maßgeblich zur Erforschung der Progression des Barrett-Ösophagus zum Adenokarzinom der Speiseröhre beigetragen. SK-GT-4-Zellen weisen epitheliale Merkmale auf und dienen als wertvolles Werkzeug zur Untersuchung molekularer Mechanismen von Speiseröhrenkrebs, insbesondere solcher, an denen Mutationen des p53-Tumorsuppressorgens beteiligt sind.

Genomische Untersuchungen an SK-GT-4 haben eine Mutation im TP53-Gen identifiziert, konkret eine G-zu-A-Transition am Codon 175 im Exon 5, die zu einer Substitution von Arginin durch Histidin führt. Diese Mutation wurde mit einer Chemoresistenz gegenüber DNA-schädigenden Wirkstoffen wie 5-Fluorouracil, Mitomycin C und Cisplatin in Verbindung gebracht. Studien deuten darauf hin, dass der Mutationsstatus von p53 die zelluläre Reaktion auf eine Chemotherapie erheblich beeinflusst und dabei die Zellzyklusregulation sowie die Apoptose in SK-GT-4-Zellen beeinflusst. Diese Eigenschaften machen diese Zelllinie zu einem wichtigen Modell für die Erforschung therapeutischer Strategien, die auf p53-assoziierte Signalwege abzielen.

SK-GT-4 wurde zur Bewertung des Tumorinvasionspotenzials und des Ansprechens auf Wachstumsfaktoren beim Adenokarzinom der Speiseröhre eingesetzt. Diese Zelllinie hat in Boyden-Kammer-Assays invasive Fähigkeiten gezeigt, was ihre Relevanz für die Erforschung der Metastasierung unterstreicht. SK-GT-4 exprimiert zudem Transkripte für verschiedene Wachstumsfaktoren, darunter TGF-β und den von Thrombozyten stammenden Wachstumsfaktor, die zu ihrem aggressiven Phänotyp beitragen. Die etablierte Rolle der Zelllinie in der translationalen Forschung unterstreicht ihren Nutzen sowohl in der grundlegenden Krebsbiologie als auch in der Arzneimittelentwicklung.

Gewebe
Distaler Teil der Speiseröhre
Krankheit
Adenokarzinom
Synonyme
  • SKGT4
  • SK4

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
2

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich
Zelltyp
Epithelzelle
Verdopplungszeit
30–35 Stunden

04Bezeichner

Quellenangabe
SK-GT-4 (Cytion-Katalognummer 305454)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_2195

05Expression und Anfälligkeit

Mutationsprofil
Mutation: KRAS, einfach, p.Gly12Ala (c.35G>C), heterozygot; Mutation: PIK3CA, einfach, p.Glu542Lys (c.1624G>A), heterozygot; Mutation: TP53, einfach, p.Gln100Ter (c.298C>T), homozygot
Viren
EBV-, HBV-, HCV-, HIV-1-, HIV-2-, HPV-, HTLV-I/-II-, MLV-

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,1 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
2–4 × 10⁴/cm²
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
89 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch