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SK-BR-3
Gewebe
Brust, Brustdrüse
Krankheit
Invasives duktales Karzinom
Metastasenherd
Pleuraerguss
Synonyme
SK-Br-3, Sk-Br-3, SK BR 03, SKBR-3, SKBr-3, SK-BR3, SKBr3, SkBr3, SKBR3

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SK-BR-3

Cell line · Artikelnummer 300333

SK-BR-3 cells are a human breast cancer cell line isolated from the pleural effusion of a 43-year-old female patient with metastatic breast cancer. SKBR3 ...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

SK-BR-3-Zellen sind eine menschliche Brustkrebszelllinie, die aus dem Pleuraerguss einer 43-jährigen Patientin mit metastasierendem Brustkrebs isoliert wurde. SKBR3-Zellen wurden in den frühen 1970er Jahren hergestellt und sind für ihre Überexpression des menschlichen epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors 2 (HER2) bekannt, einer Rezeptortyrosinkinase, die eine entscheidende Rolle bei der Pathogenese und dem Fortschreiten bestimmter Arten von Brustkrebs spielt.

Die Zelllinie zeichnet sich durch genetische Aberrationen aus, die bei Brustkrebs häufig vorkommen, darunter eine Amplifikation des HER2-Gens und Mutationen im Tumorsuppressor-Gen p53. Die Überexpression von HER2 in SK-BR-3-Zellen macht sie zu einem wertvollen Modell für die Untersuchung von HER2-positivem Brustkrebs, der sich durch aggressives Wachstum und eine schlechte Prognose auszeichnet, und für HER2-gerichtete Therapien. SK-BR-3-Zellen haben bei der Untersuchung von Trastuzumab (Herceptin), einem monoklonalen Antikörper gegen HER2, der zu einem Eckpfeiler bei der Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs geworden ist, eine wichtige Rolle gespielt.

SK-BR-3-Zellen weisen eine robuste In-vitro-Wachstumsrate auf und wurden in einer Vielzahl von Versuchsanordnungen verwendet, u. a. für Studien über Zellsignalübertragung, Arzneimittelresistenz, Apoptose und den Krebszellzyklus. Diese Zellen sind auch eine wichtige Ressource für die Herstellung von monoklonalen Antikörpern und für die Erforschung der Immunantwort auf Brustkrebszellen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die SK-BR-3-Zelllinie ein unverzichtbares Instrument in der Brustkrebsforschung ist, das tiefe Einblicke in die Biologie HER2-positiver Tumore bietet und die Entwicklung zielgerichteter Therapien ermöglicht, die die Aussichten für Patientinnen mit dieser schwierigen Krebsart deutlich verbessert haben.

Gewebe
Brust, Brustdrüse
Krankheit
Invasives duktales Karzinom
Metastasenherd
Pleuraerguss
Synonyme
  • SK-Br-3
  • Sk-Br-3
  • SK BR 03
  • SKBR-3
  • SKBr-3
  • SK-BR3
  • SKBr3
  • SkBr3
  • SKBR3

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich
Tumorauslösend
Ja, bildet in Nacktmäusen schwach differenzierte Adenokarzinome
Karyotyp
(P9) hypertriploid bis hypotetraploid (+A, +B, +C, +E, +F, +G, -D) mit Anomalien wie dizentrischen, akrozentrischen Fragmenten, Ringen, sekundären Verengungen, großen metazentrischen oder polyzentrischen und großen submetazentrischen Markern
Verdopplungszeit
30 Stunden

04Bezeichner

Quellenangabe
SK-BR-3 (Cytion Katalognummer 300333)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_0033

05Expression und Anfälligkeit

Proteinexpression
P53 positiv
Antigenexpression
Blutgruppe A, Rh+, HLA A11, Bw22(+/-), B40, B18
Isoenzyme
PGM3, 1, PGM1, 1-2, ES-D, 1, AK-1, 1-2, GLO-1, 2, G6PD, B, Phänotyp-Häufigkeitsprodukt: 0.0044
Mutationsprofil
TP53 mut

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
McCoys 5a, w: 3,0 g/L Glucose, w: stabiles Glutamin, w: 2,0 mM Natriumpyruvat, w: 2,2 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820200a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
Beginnen Sie die Kultur aus dem Kryoröhrchen mit 3 x 104 Zellen/cm2. Verwenden Sie 2 x 104 Zellen/cm2 für weitere Subkulturen.
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Erholung nach dem Auftauen
Nach dem Auftauen die Zellen mit einer Dichte von 5 x 104 Zellen/cm² ausplattieren und die Zellen mindestens 24 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen und adhärieren lassen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
43 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch