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SVG p12
Gewebe
Fötales Gehirn
Synonyme
SVGp12, SVG(P12)

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SVG p12

Cell line · Artikelnummer 305878

SVG p12 is a human fetal glial cell line originally derived from fetal brain tissue and immortalized via transformation with SV40 large T antigen. It has ...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

SVG p12 ist eine humane fetale Gliazelllinie, die ursprünglich aus fetalem Hirngewebe gewonnen und durch Transformation mit dem SV40-Large-T-Antigen immortalisiert wurde. Aufgrund ihres glialen Ursprungs und ihrer hohen Permissivität für Virusinfektionen wird sie häufig als Modell für die Untersuchung neurotropischer Polyomaviren, insbesondere des JC-Polyomavirus (JCPyV), verwendet. SVG p12 behält die Eigenschaften der Astrozytenlinie bei und unterstützt die produktive Infektion und Vermehrung von JCPyV, was es zu einem Standard-In-vitro-System für die Untersuchung des viralen Tropismus, der Replikation und der Pathogenese in Gliazellen macht.

Nachfolgende Analysen haben jedoch ergeben, dass SVG p12 nach der Hinterlegung in Zellbanken mit dem BK-Polyomavirus (BKPyV) kontaminiert war. Der Nachweis von BKPyV-DNA und infektiösen Viren in SVG p12-Linien, die aus einigen Kultursammlungen stammen, hat Bedenken hinsichtlich der Integrität der aus diesen Zellen gewonnenen experimentellen Daten aufgeworfen. Die Kontamination erstreckt sich nicht auf alle SVG-abgeleiteten Linien, da Klone wie SVG-A negativ auf BKPyV getestet wurden, was darauf hindeutet, dass die Kontamination während der Handhabung oder Verteilung und nicht während der ursprünglichen Ableitung der Zelllinie stattfand.

Aufgrund seiner etablierten Verwendung und seiner robusten Reaktionsfähigkeit auf Polyomavirus-Infektionen bleibt SVG p12 ein wichtiges Werkzeug in der Virologieforschung, insbesondere im Zusammenhang mit der menschlichen Neurovirologie. Dennoch wird nun empfohlen, dass Forscher, die diese Zelllinie verwenden, ihre Bestände auf BKPyV-Kontamination überprüfen, um die Reproduzierbarkeit der Experimente und die Zuverlässigkeit der Daten zu gewährleisten.

Gewebe
Fötales Gehirn
Synonyme
  • SVGp12
  • SVG(P12)

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
GVO-Status
GMO-S1
Angaben zum GVO-Status
GMO-S1: This human fetal glial cell line (SVG p12) contains SV40 Large T-Antigen sequences with an ori mutation and is additionally contaminated with BK polyomavirus strain UT, without deliberate genetic engineering of the contaminant. The SV40 insert is stably integrated. This classification applies only within Germany and may differ elsewhere.
Biologische Sicherheitsstufe
2

03Merkmale

Morphologie
Fibroblasten
Zelltyp
Astrozyten

04Bezeichner

Quellenangabe
SVG p12 (Cytion-Katalognummer 305878)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_3797

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
EMEM (MEM Eagle), w: 2 mM L-Glutamin, w: 2,2 g/L NaHCO3, w: EBSS (Cytion-Artikelnummer 820100a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Alter des Spenders
8. bis 12. Schwangerschaftswoche
Ethnische Zugehörigkeit
Nicht spezifiziert