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NCI-H146-Zellen
Gewebe
Lunge
Krankheit
Kleinzelliges Karzinom
Metastasenherd
Knochenmark
Synonyme
H146, H-146, NCIH146

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NCI-H146-Zellen

Cell line · Artikelnummer 300182

Die Zelllinie NCI-H146 wurde 1979 von A.F. Gazdar und seinen Mitarbeitern aus der Pleuraflüssigkeit eines Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs gewonnen. Das Knochenmark...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung
Die NCI-H146-Zelllinie wurde 1979 von A.F. Gazdar und Mitarbeitern aus der Pleuraflüssigkeit eines Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs gewonnen. Die Knochenmarksprobe wurde vor der Therapie entnommen.
Gewebe
Lunge
Krankheit
Kleinzelliges Karzinom
Metastasenherd
Knochenmark
Synonyme
  • H146
  • H-146
  • NCIH146

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Aussetzung
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich
Tumorauslösend
Bildet transplantierbare Tumore in Nacktmäusen, die histologisch den Tumorzellen aus der ursprünglichen Biopsieprobe ähneln
Ploidie-Status
Aneuploid
MSI-Status
Stabil (MSS)
Karyotyp
Es handelt sich um eine nahezu triploide menschliche Zelllinie. Die modale Chromosomenzahl beträgt 68, aber auch Zellen mit 66, 70 und 71 Chromosomen kamen häufig vor. Die X-Chromosomen waren gepaart, und in QM-gefärbten Präparaten wurde kein Y-Chromosom entdeckt.

04Bezeichner

Quellenangabe
NCI-H146 (Cytion Katalognummer 300182)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_1473

05Expression und Anfälligkeit

Exprimierte Rezeptoren
Rezeptor für den insulinähnlichen Wachstumsfaktor II (IGF II)
Proteinexpression
Die Zellen weisen eine positive Färbung für Vimentin und Keratin auf, sind aber negativ für das Neurofilament-Triplet-Protein.
Antigenexpression
Die Linie weist erhöhte Werte von vier biochemischen Markern auf: neuronenspezifische Enolase, Hirnisoenzym der Kreatinkinase, L-DOPA-Decarboxylase und bombesinartige Immunreaktivität
Isoenzyme
G6PD, B, PGM1, 1-2, PGM3, 1-2, ES-D, 1, Me-2, 2, AK-1, 1, GLO-1, 1, Phänotyp-Häufigkeitsprodukt = 0,0009
Produkte
Die Zellen produzieren relativ große Mengen an c-myc-mRNA, aber c-myc-DNA-Sequenzen werden nicht amplifiziert. Die Zellen exprimieren kein Vasopressin, Oxytocin oder Gastrin-Releasing-Peptid.

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% hitzeinaktiviertem FBS
Subkultivierung
Die Zellen sollten subkultiviert werden, indem ein Teil der Suspension in neue, mit frischem Medium vorgefüllte Zellkulturflaschen übertragen wird. Alternativ dazu können die Cluster durch Zentrifugation gesammelt und in frischem Medium resuspendiert werden.
Aussaatdichte
1 bis 2 x 105 Zellen/ml
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Erholung nach dem Auftauen
Lassen Sie die Zellen nach dem Auftauen mindestens 24 bis 48 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
59 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch