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MNNG-HOS (CL #5)
Gewebe
Knochen
Krankheit
Osteosarkom
Synonyme
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MNNG-HOS (CL #5)

Cell line · Artikelnummer 300289

The MNNG/HOS Cl #5 cell line [R-1059-D] is derived from the human osteosarcoma cell line HOS through in vitro transformation with N-methyl-N'-nitro-N-nitr...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die MNNG/HOS Cl #5-Zelllinie [R-1059-D] stammt aus der menschlichen Osteosarkom-Zelllinie HOS und wurde durch In-vitro-Transformation mit N-Methyl-N'-Nitro-N-Nitrosoguanidin (MNNG) in einer Konzentration von 0,01 mcg/ml gewonnen. Diese Verbindung ist ein starkes Karzinogen, und die Transformation führte zu signifikanten tumorigenen Eigenschaften, was durch die Bildung von Tumoren in Nacktmäusen innerhalb von 21 Tagen bei einer Häufigkeit von 100 % nach subkutaner Inokulation mit 107 Zellen belegt wurde. Bei diesen Tumoren handelte es sich um schlecht differenzierte Sarkome oder Osteosarkome. Die Zelllinie wurde ursprünglich aus einer 13-jährigen weißen Patientin mit Osteosarkom etabliert und weist adhärente Wachstumseigenschaften auf.

Funktionell weisen MNNG/HOS Cl #5-Zellen eine hohe Sättigungsdichte und eine hohe Plattierungseffizienz in Weichagar auf, was ihr verbessertes anchorage-unabhängiges Wachstum widerspiegelt, ein Kennzeichen der malignen Transformation. Darüber hinaus zeigen diese Zellen eine bemerkenswerte fibrinolytische Aktivität, die mit einem erhöhten tumorigenen Potenzial in Verbindung gebracht wird. Im Vergleich zu unbehandelten HOS-Zellen weisen MNNG-behandelte Zellen robustere Zellaggregationsmerkmale und eine höhere Neigung zur Koloniebildung in Weichagar auf, was mit ihrer Tumorbildungsfähigkeit korreliert. In Experimenten bildeten MNNG-transformierte Zellen sowohl in Nacktmäusen als auch in Hamstern Tumore, wobei die Zellen der ursprünglichen HOS-Linie ähnelten, während unbehandelte Zellen unter ähnlichen Bedingungen nicht tumorigen waren.

Diese Zelllinie ist auch für die Untersuchung des Krebsverlaufs und der Tumorbiologie, insbesondere des Osteosarkoms, nützlich, da sie ein Modell für chemisch induzierte Transformation darstellt. Die Fähigkeit dieser Zellen, in einer immungeschwächten Umgebung (z. B. Nacktmäusen) zu wachsen, macht sie zu einem wertvollen Werkzeug für die präklinische Krebsforschung, da sie die Untersuchung tumorigener Mechanismen und die potenzielle Erprobung therapeutischer Interventionen ermöglichen.

Gewebe
Knochen
Krankheit
Osteosarkom
Synonyme
  • MNNG/HOS
  • MNNG-HOS
  • HOS-MNNG
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  • MNNGHOS
  • MNNG/HOS (Cl#5)
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  • TE 85.T
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02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Fibroblastenähnlich
Tumorauslösend
Ja, in Nacktmäusen

04Bezeichner

Quellenangabe
MNNG-HOS (CL #5) (Cytion Katalognummer 300289)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_0439

05Expression und Anfälligkeit

Isoenzyme
G6PD, B

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
1 x 104 Zellen/cm²
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Erholung nach dem Auftauen
Nach dem Auftauen die Zellen mit einer Dichte von 5 x 104 Zellen/cm² ausplattieren und die Zellen mindestens 24 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen und adhärieren lassen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
13 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch