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GP2D
Gewebe
Doppelpunkt
Krankheit
Adenokarzinom
Synonyme
Gp2d, Gp2D, GP2D

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GP2D

Cell line · Artikelnummer 305778

GP2d is a human colorectal adenocarcinoma cell line derived from a poorly differentiated colon tumor. It was established alongside a sister line, GPSd, fr...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

GP2d ist eine menschliche Zelllinie aus einem kolorektalen Adenokarzinom, die aus einem schlecht differenzierten Dickdarmtumor gewonnen wurde. Sie wurde zusammen mit einer Schwesterlinie, GPSd, aus derselben Adenokarzinom-Probe etabliert. Obwohl beide Linien ähnliche genetische Veränderungen aufweisen, die mit den bei kolorektalem Krebs häufig beobachteten Mustern übereinstimmen – darunter eine invertierte Duplikation im Bereich von Chromosom 10q11–q21 –, unterscheiden sie sich deutlich in ihren phänotypischen Merkmalen und ihrem Zellverhalten. Bemerkenswerterweise wurden mittels Southern-Blot-Analyse keine Translokationen festgestellt, an denen das in dieser Chromosomenregion kartierte ret-Protoonkogen beteiligt war, was darauf hindeutet, dass die Duplikation dieses Gen nicht direkt gestört hat.

GP2d-Zellen zeigen ein kohäsives, sich ausbreitendes Wachstumsmuster von den Rändern der Mikrokolonien aus, um eine konfluente Epithelmonoschicht zu bilden. Diese Morphologie geht mit charakteristischen Expressionsmustern von Adhäsionsmolekülen wie α2-Integrin, Desmoplakin und E-Cadherin einher, die alle eine Rolle bei der Aufrechterhaltung der Epithelintegrität spielen. Funktional reagieren GP2d-Zellen stark auf epidermalen Wachstumsfaktor (EGF), transformierenden Wachstumsfaktor-alpha (TGFα) und Insulin, was durch eine erhöhte Zellproliferation als Reaktion auf diese Liganden belegt wird. Interessanterweise exprimieren sowohl GP2d- als auch GPSd-Zellen eine vergleichbare Anzahl an EGF-Rezeptoren, unterscheiden sich jedoch in der Expression von EGF-Rezeptorliganden. GP2d-Zellen weisen reichlich Amphiregulin-mRNA auf, während GPSd-Zellen vorwiegend TGFα-mRNA exprimieren und kaum bis gar kein Amphiregulin, was mit den beobachteten unterschiedlichen biologischen Reaktionen korreliert.

Diese Eigenschaften machen GP2d zu einem wertvollen Modell für die Untersuchung der Regulation der Wachstumsfaktor-Signalübertragung und der Zelladhäsion bei Darmkrebs. Seine Reaktionsfähigkeit auf Stimuli des EGF-Signalwegs und seine ausgeprägte Epithelmorphologie unterstreichen seine Nützlichkeit bei der Erforschung der Differenzierung und Proliferation von Tumorzellen. Darüber hinaus ermöglicht die gemeinsame Herkunft mit GPSd vergleichende Studien zur klonalen Variation innerhalb von Tumoren, insbesondere im Zusammenhang mit der Dynamik von Liganden und Rezeptoren sowie den Reaktionen der epithelial-mesenchymalen Transition (EMT).

Gewebe
Doppelpunkt
Krankheit
Adenokarzinom
Synonyme
  • Gp2d
  • Gp2D
  • GP2D

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Bezeichner

Quellenangabe
GP2D (Cytion-Katalognummer 305778)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_2450

04Expression und Anfälligkeit

Mutationsprofil
Mutation: KRAS, einfach, p.Gly12Asp (c.35G>A), heterozygot, TP53

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM, w: 4,5 g/L Glucose, w: 4 mM L-Glutamin, w: 3,7 g/L NaHCO3, w: 1,0 mM Natriumpyruvat (Cytion-Artikelnummer 820300a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Alter des Spenders
71 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch