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Meth A sarcoma
Gewebe
Haut
Krankheit
Fibrosarkom
Synonyme
Meth A, Meth-A, Meth-A-sarkom

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Meth A sarcoma

Cell line · Artikelnummer 400284

Meth A sarcoma cells, originating from a chemically induced tumor in Balb/c mice, provide a crucial model for understanding tumor biology and the molecula...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Meth-A-Sarkomzellen, die aus einem chemisch induzierten Tumor in Balb/c-Mäusen stammen, sind ein wichtiges Modell für das Verständnis der Tumorbiologie und der molekularen Mechanismen der Sarkomentwicklung. Ein wichtiger Aspekt der Forschung an Meth-A-Sarkomzellen ist die Untersuchung des transformationsbezogenen Proteins p53, das für seine Rolle bei der Tumorunterdrückung bekannt ist. Normalerweise ist p53 sehr labil, aber seine Stabilität ist in vielen Fibrosarkom-Zelllinien, die aus durch physikalische oder chemische Einwirkungen induzierten Tumoren stammen, deutlich erhöht. Diese Stabilisierung korreliert häufig mit der Bildung eines stabilen Komplexes mit dem kognitiven Hitzeschockprotein hsc70.

Interessanterweise zeigen Meth-A-Sarkomzellen ein einzigartiges Verhalten hinsichtlich der Stabilität von p53. Obwohl p53 in diesen Zellen sehr stabil ist, gibt es keine nachweisbare Interaktion mit hsc70. Dies deutet darauf hin, dass die Unfähigkeit, einen solchen Komplex zu bilden, wahrscheinlich auf die Primärstruktur des endogenen p53 zurückzuführen ist. Werden andere p53-Varianten in Meth-A-Sarkomzellen eingebracht, bildet sich ein p53-hsc70-Komplex, was darauf hindeutet, dass die Primärstruktur von p53 eine entscheidende Determinante für die Interaktion mit hsc70 und folglich für die Stabilität des Komplexes ist.

Weitere Untersuchungen unter Verwendung stabiler Transfektionsexperimente haben gezeigt, dass verschiedene p53-Varianten in verschiedenen transformierten Zelltypen unterschiedlich schnell abgebaut werden, was die Rolle der Primärstruktur von p53 bei der Bestimmung seiner Umsatzrate unterstreicht. Darüber hinaus beeinflusst auch die zelluläre Umgebung die Stabilität von p53, wie die unterschiedlichen Abbauraten von mindestens einer p53-Variante in nicht transformierten BALB/c-3T3-Zellen im Vergleich zu transformierten Fibrosarkomzellen zeigen. Dies verdeutlicht das komplexe Zusammenspiel zwischen genetischen Faktoren und zellulärem Kontext bei der Regulierung der Stabilität und Funktion von p53 in Meth-A-Sarkomzellen.

Gewebe
Haut
Krankheit
Fibrosarkom
Synonyme
  • Meth A
  • Meth-A
  • Meth-A-sarkom

02Klassifizierung

Organismus
Maus
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Aussetzung
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Runde Zellen
Tumorauslösend
Ja
Verdopplungszeit
28 bis 30 Stunden

04Bezeichner

Quellenangabe
Meth A sarcoma (Cytion-Katalognummer 400284)
NCBI-Steuer-ID
10090
Cellosaurus
CVCL_5798

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Subkultivierung
Lassen Sie die Zellaggregate sich am Boden des Kolbens absetzen, entsorgen Sie das überstehende Medium, dispergieren Sie die Zellen durch vorsichtiges Pipettieren und füllen Sie sie in neue Kolben. Resuspendieren Sie die Zellsuspension im Kolben und entnehmen Sie eine repräsentative Aliquote, um die Zellzahl pro ml zu zählen. Verdünnen Sie die Zellsuspension mit frischem Medium auf 1x105 Zellen/ml und übertragen Sie sie in neue Kolben.
Aussaatdichte
Beginnen Sie neue Kulturen mit 2 bis 3 x 106 Zellen/ml. Sobald sich die Zellen nach 1 bis 2 Passagen vom Einfrieren und Auftauen erholt haben, passen Sie die Zelldichte beim Teilen der Zellen auf 1 x 106 Zellen/ml an.
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Erholung nach dem Auftauen
Etwa 53 % der ursprünglichen Zellzahl wurden nach dem Einfrieren gesammelt.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Rasse / Unterart
BALB/c
Alter des Spenders
Erwachsener