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HEK293A
Gewebe
Embryonale Niere
Synonyme
HEK-293A, HEK293A, HEK 293A, HEK293-A, QBI-HEK 293A, QBI-293A

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HEK293A

Cell line · Artikelnummer 305070

Die HEK293A-Zelllinie, eine Ableitung der humanen embryonalen Nierenzellen 293 (HEK293), stellt ein spezielles Werkzeug in der virologischen Forschung und der Gentherapie dar...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die HEK293A-Zelllinie, ein Derivat der humanen embryonalen Nierenzellen 293 (HEK293), ist ein spezielles Werkzeug für die virologische und gentherapeutische Forschung, insbesondere für die Produktion, Amplifikation und Titration replikationsinkompetenter Adenoviren. Diese Zellen weisen eine flache Morphologie auf, was die mikroskopische Untersuchung und Titration erheblich erleichtert und die Zählung und Bewertung der Viruspartikel vereinfacht.

Ein entscheidendes Merkmal der HEK293A-Zelllinie ist die stabile Integration des Adenovirus-E1-Gens in ihr Genom. Diese Integration ist entscheidend, da sie die notwendige Transkriptionsmaschinerie für die Expression der E1-Proteine, insbesondere E1a und E1b, bereitstellt. Das Vorhandensein dieser Proteine ist für die Replikation der adenoviralen Vektoren in der Zelle unerlässlich. Das E1a-Protein dient in erster Linie der Aktivierung der Transkription des Adenovirus-Genoms, während die E1b-Proteine an der viralen Replikation und der Unterbrechung des Zellzyklus beteiligt sind.

Der Nutzen von HEK293A-Zellen geht über die bloße Unterstützung der viralen Replikation hinaus. Diese Zellen ermöglichen die effiziente Herstellung von hochtitrigen, qualitativ hochwertigen Viruspräparaten, die sowohl für die Grundlagenforschung als auch für therapeutische Anwendungen unerlässlich sind. Die robuste Replikationskapazität und die einfache Handhabung der Zelllinie ermöglichen es den Forschern, adenovirale Konstrukte mit bisher unerreichter Präzision und Effizienz zu screenen und zu entwickeln.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die HEK293A-Zelllinie eine unverzichtbare Ressource auf dem Gebiet der Virologie und Gentherapie darstellt. Ihre Fähigkeit, E1-Proteine stabil zu exprimieren und die Replikation von Adenoviren zu unterstützen, macht sie zu einem wertvollen Werkzeug für Forscher, die adenovirale Vektoren herstellen und manipulieren wollen. Die Eigenschaften der Zelllinie ermöglichen die effiziente Generierung viraler Vektoren, die für die Weiterentwicklung der Forschung und potenzieller therapeutischer Interventionen von entscheidender Bedeutung sind.

Gewebe
Embryonale Niere
Synonyme
  • HEK-293A
  • HEK293A
  • HEK 293A
  • HEK293-A
  • QBI-HEK 293A
  • QBI-293A

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
GVO-Status
GMO-S1
Angaben zum GVO-Status
GMO-S1: This HEK293A cell line contains SV40 from Simian Virus 40, supporting enhanced transfection performance and proliferation. The construct is stably integrated into embryonic kidney cells. This classification applies only within Germany and may differ elsewhere.
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelial

04Bezeichner

Quellenangabe
HEK293A (Cytion-Katalognummer 305070)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_6910

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
EMEM (MEM Eagle), w: 2 mM L-Glutamin, w: 2,2 g/L NaHCO3, w: EBSS (Cytion-Artikelnummer 820100a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS und 1% NEAA
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Alter des Spenders
Fötus