Zum Inhalt springen
L929-GFP
Gewebe
Bindegewebe
Synonyme
L929/GL50

Dokumente

L929-GFP

Cell line · Artikelnummer 305956

L-929-GFP-Zellen sind ein fluoreszenzmarkiertes Derivat der murinen L-929-Fibroblasten-Zelllinie, die ursprünglich aus subkutanem Bindegewebe etabliert wurde...

€800.00zzgl. MwSt. und Versandkosten

Anpassung / Empfehlungen

Auf Lager
Charge
Empfohlen (frischeste Charge)
1

01Allgemeine Informationen

Beschreibung

L-929-GFP-Zellen sind ein fluoreszenzmarkiertes Derivat der murinen L-929-Fibroblasten-Zelllinie, die ursprünglich aus dem subkutanen Bindegewebe einer erwachsenen Maus etabliert wurde. Die Elternlinie L-929 ist eines der am häufigsten verwendeten Maus-Fibroblastenmodelle in der biomedizinischen Forschung und zeichnet sich durch ihr adhärentes Wachstum, ihre spindelförmige Morphologie und ihre robuste Proliferationsfähigkeit aus. L-929-Zellen finden breite Anwendung in Untersuchungen zur Zytotoxizität, Entzündung, extrazellulären Matrixbiologie und zu Wirt-Pathogen-Interaktionen; zudem werden sie häufig für die Produktion und den Bioassay von Zytokinen wie dem Tumornekrosefaktor-α (TNF-α) eingesetzt.

Die stabile Expression des grün fluoreszierenden Proteins (GFP) in L-929-GFP-Zellen ermöglicht die direkte Visualisierung und quantitative Verfolgung des Fibroblastenverhaltens in Echtzeit. Diese Zellen eignen sich besonders für fluoreszenzbasierte Anwendungen, darunter Migrationsassays, Kokultivierungsexperimente, Studien zum Tissue Engineering und die Live-Zell-Bildgebung. L-929-GFP-Zellen behalten die wesentlichen biologischen Eigenschaften der ursprünglichen Fibroblastenlinie bei und bieten gleichzeitig verbesserte Möglichkeiten zur Überwachung der Zelllokalisierung, Proliferation und Interaktionen in komplexen zellulären Umgebungen. Folglich dienen sie als vielseitiges Modell zur Untersuchung der Dynamik von Stromazellen, von Wundheilungsprozessen, der Kompatibilität von Biomaterialien sowie immunvermittelter zytotoxischer Reaktionen.

Genetische Modifikation: Stabil modifiziert durch replikationsinkompetente lentivirale Transduktion zur Expression des grün fluoreszierenden Proteins ZsGreen1 als Reporter; als polyklonale Population unter Puromycin-Selektion (1–5 µg/mL) gehalten. Sicherheitsstufe S1/BSL-1.

Gewebe
Bindegewebe
Synonyme
  • L929/GL50

02Klassifizierung

Organismus
Maus
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
GVO-Status
GMO-S1
Angaben zum GVO-Status
GMO-S1: This cell line contains a stably integrated ZsGreen1 green fluorescent protein reporter introduced via replication-incompetent lentiviral transduction. The resulting polyclonal cell population was maintained under puromycin selection (1–5 µg/mL). S1 containment is required. This classification applies only within Germany and may differ elsewhere.
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Zelltyp
Fibroblasten

04Bezeichner

Quellenangabe
L929-GFP (Cytion-Katalognummer 305956)
NCBI-Steuer-ID
10090
Cellosaurus
CVCL_E2Z7

05Expression und Anfälligkeit

Antigenexpression
ZsGreen1 (grün fluoreszierendes Protein)

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM:Ham's F12 (1:1), w: 3,1 g/L Glucose, w: 2,5 mM L-Glutamin, w: 15 mM HEPES, w: 0,5 mM Natriumpyruvat, w: 1,2 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820400a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
1 bis 3 x 104 Zellen/cm²
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 200 x g for 5 minutes, carefully discard the supernatant containing freezing medium.

  7. Follow the procedure described under Post-Thaw Recovery

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir vollständiges Wachstumsmedium + 10 % DMSO, um eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen zu gewährleisten.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
100 Tage