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SK-N-SH
Gewebe
Gehirn
Krankheit
Neuroblastom
Metastasenherd
Knochenmark
Synonyme
SK N SH, SKN-SH, SK-NSH, SKNSH, NSH

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SK-N-SH

Cell line · Artikelnummer 305028

The SK-N-SH cell line is a human neuroblastoma model originally established from the bone marrow aspirate of a child with metastatic neuroblastoma. It is ...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die SK-N-SH-Zelllinie ist ein menschliches Neuroblastom-Modell, das ursprünglich aus dem Knochenmarkaspirat eines Kindes mit metastasiertem Neuroblastom gewonnen wurde. Sie wird in der Krebsforschung häufig verwendet, insbesondere zur Untersuchung der neuronalen Differenzierung, der Biologie des Neuroblastoms und therapeutischer Maßnahmen. Die Zelllinie zeichnet sich durch ihre Heterogenität und ihre Fähigkeit aus, sich unter geeigneten Bedingungen in neuronenähnliche und nichtneuronenähnliche Phänotypen zu differenzieren, was der in Neuroblastomtumoren beobachteten zellulären Vielfalt sehr nahe kommt.

Die Chromosomenanalyse von SK-N-SH ergab einen nahezu diploiden Karyotyp mit numerischen und strukturellen Anomalien. Die Linie weist durchgängig eine Trisomie von Chromosom 7 auf, zusammen mit Translokationen, die die Chromosomen 9 und 17 betreffen. Insbesondere transloziert ein Segment von Chromosom 17 auf Chromosom 22, was zu einer partiellen Trisomie von Chromosom 17 führt. Trotz dieser Veränderungen weisen SK-N-SH-Zellen im Vergleich zu anderen Neuroblastom-Modellen relativ stabile karyotypische Merkmale auf, so dass sie sich für die Untersuchung von Chromosomenaberrationen beim Neuroblastom eignen.

Funktionell besitzen SK-N-SH-Zellen neuronale Eigenschaften und exprimieren Neuroblastom-Marker, darunter Enzyme für die Neurotransmittersynthese, was auf ihre Herkunft aus der Neuralleiste hindeutet. Wichtig ist, dass SK-N-SH-Zellen zur Differenzierung in neuronenähnliche Zellen mit morphologischen und biochemischen Veränderungen veranlasst werden können. Üblicherweise werden Wirkstoffe wie Retinsäure eingesetzt, um diese Differenzierung auszulösen, was zu einem verstärkten Neuritenwachstum und zur Expression neuronaler Marker führt. Diese Eigenschaft macht SK-N-SH zu einem wertvollen Instrument für die Untersuchung von neuronalen Differenzierungswegen, Neurotoxizität und therapeutischen Zielen für Neuroblastome.

SK-N-SH ist ein robustes und vielseitiges Modell zur Untersuchung der Progression des Neuroblastoms, der neuronalen Differenzierung und der therapeutischen Reaktionen. Seine karyotypische Stabilität und seine Fähigkeit, sich in neuronale Phänotypen zu differenzieren, bieten eine Plattform für die translationale Forschung auf dem Gebiet der pädiatrischen Krebserkrankungen und der neuronalen Entwicklung.

Gewebe
Gehirn
Krankheit
Neuroblastom
Metastasenherd
Knochenmark
Synonyme
  • SK N SH
  • SKN-SH
  • SK-NSH
  • SKNSH
  • NSH

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelial

04Bezeichner

Quellenangabe
SK-N-SH (Cytion Katalognummer 305028)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_0531

05Expression und Anfälligkeit

Proteinexpression
Plasminogen-Aktivator, zeigt eine erhöhte Expression von M-Csf nach Behandlung mit Amyloid-Beta-Peptid.
Antigenexpression
Blutgruppe A, Rh+

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
EMEM (MEM Eagle), w: 2 mM L-Glutamin, w: 2,2 g/L NaHCO3, w: EBSS (Cytion-Artikelnummer 820100a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS und 1% NEAA
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir 50 % Basalmedium + 40 % FBS + 10 % DMSO oder CM-1 (Cytion-Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektiva und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und den kryoinduzierten Stress zu verringern.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
4 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Europäisch