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2V6.11
Gewebe
Fötale Niere
Metastasenherd
Nicht zutreffend (fötale Niere; nicht tumorogenes HEK293-Derivat)

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2V6.11

Cell line · Artikelnummer 305147

Die 2V6.11-Zellen wurden im Jahr 2001 aus der menschlichen embryonalen Nierenzelllinie HEK-293 gewonnen. Die 2V6.11-Zelllinie ist eine wertvolle Ressource für die Erforschung des adenoviralen E4-Proteins...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

2v6.11-Zellen wurden 2001 von der menschlichen embryonalen Nierenlinie HEK-293 abgeleitet. Die Zelllinie 2V6.11 ist eine wertvolle Ressource für die Untersuchung des adenoviralen E4-Onkoproteins, insbesondere des E4-34K-Proteins, von dem bekannt ist, dass es an der Erhaltung und Reparatur des Zellgenoms beteiligt ist. 2V6.11-Zellen, die durch Transfektion mit dem Plasmid pVgRxR, gefolgt von pEKORF6, gewonnen werden, führen zu einer induzierbaren Expression des E4 34K-Proteins, das mit der Hemmung zellulärer Mechanismen zur Reparatur von Doppelstrangbrüchen in der DNA in Verbindung gebracht wird. Die Zelllinie 2V6.11 hat gezeigt, dass die adenoviralen Proteine E4 34k und E1b 55k die chromosomale DNA-Reparatur hemmen, indem sie die nicht-homologe Endverbindung (NHEJ) stören und die DNA-Reparaturproteine destabilisieren, wodurch ihre Wirkung von der extrachromosomalen auf die zelluläre genomische DNA ausgedehnt wird.

Die induzierbare Zelllinie 2V6.11 mit ihrer adhärenten epithelialen Morphologie ist ideal für die Untersuchung des Verhaltens und der Eigenschaften von Epithelzellen aus der Niere, einschließlich ihrer Reaktion auf Infektionen durch das humane Adenovirus 40. Diese vielseitige Zelllinie, die mittels Western Blot nachgewiesen werden kann, ermöglicht es den Forschern, die molekularen Mechanismen zu erforschen, durch die das Adenovirus-E4-Onkoprotein Reparaturprozesse hemmt, und trägt so zu unserem Verständnis der Adenovirus-Pathologie und dem Potenzial für die Entwicklung neuer therapeutischer Strategien bei.

Gewebe
Fötale Niere
Metastasenherd
Nicht zutreffend (fötale Niere; nicht tumorogenes HEK293-Derivat)
Anwendungen
Untersuchungen zum Adenovirus-E4-Onkoprotein; Forschung zur Reparatur von DNA-Doppelstrangbrüchen; Untersuchungen zum NHEJ-Signalweg; induzierbare E4-34k-Expressionssysteme; Virologie; Adenovirus-Pathologie

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
GVO-Status
GMO-S1
Angaben zum GVO-Status
GMO-S1: This HEK293-derived line contains an adenovirus 5 E4-34k expression construct controlled by an ecdysone-inducible promoter, enabling regulated E4 protein production. This classification applies only within Germany and may differ elsewhere.
Biologische Sicherheitsstufe
2

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich
Zelltyp
Epithelzellen

04Bezeichner

Quellenangabe
2V6.11 (Cytion Katalognummer 305147)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_6355

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
EMEM (MEM Eagle), w: 2 mM L-Glutamin, w: 2,2 g/L NaHCO3, w: EBSS (Cytion-Artikelnummer 820100a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS und 1% NEAA
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Split-Verhältnis
1 bis 5
Aussaatdichte
1 bis 3 × 10⁴ Zellen/cm²
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Alter des Spenders
Fötus